Gelingt den Basketballerinnen am 18. Februar ein Sieg?

Bayernderby: Wasserburg empfängt Nördlingen

Wasserburg - Ein starker Gegner erwartet die Basketballerinnen am Sonntag, den 18. Februar: Daheim treffen sie auf die TH Wohnbau Angels aus Nördlingen. Gelingt ein Sieg?

Nach der Länderspielpause geht es endlich wieder weiter: Am Sonntag, den 18. Februar um 16 Uhr empfangen die Wasserburger Basketball-Damen die TH Wohnbau Angels zum Bayernderby der 1. Bundesliga in der Badria-Halle. „Das wird ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner, der uns diese Saison schon geschlagen hat“, so Head-Coach Nikolay Gospodinov und spielt damit auf die 56:66-Niederlage Ende Oktober in Nördlingen an. 


"Angels" reisen mit starkem Team an

Die „Angels“ kommen als Tabellensechster und mit dem Schwung von zuletzt drei Siegen gegen die Tabellenschlusslichter Halle, Göttingen und Heidelberg an den Inn. Nach einem exzellenten Saisonstart mit sechs Siegen aus sieben Spielen und Rang drei, folgte eine schwierige Phase für das Team von Patrick Bär mit nur einem Erfolg an den folgenden sieben Spieltagen. Mit Kim Pierre-Louis hat Nördlingen eine der Topspielerinnen der DBBL in ihren Reihen. Die Kanadierin erzielt 18,5 Punkte pro Spiel und damit die viertmeisten der Liga, bei den Rebounds steht sie mit durchschnittlich 11,0 sogar an der Spitze. Ihre Landsfrau Samantha Hill (13,8) und die US-Amerikanerin Jennifer Schlott (14,9) punkten ebenfalls zweistellig. 

Wasserburger Vorbereitung lief nicht optimal

Vor dem Derby beklagt der Wasserburger Trainer, dass die Vorbereitung auf die Partie nicht wirklich optimal gewesen sei, da größtenteils nur vier Spielerinnen für das Training zur Verfügung standen. Monique Reid kurierte noch ihre Ellbogenverletzung aus, Janae Smith hatte eine Nasen-OP und die Nationalspielerinnen waren unterwegs bei der EM-Qualifikation. Neben Annika Holopainen, Santa Okockyte, Petra Zaplatova und Milica Deura durfte aber auch Sophie Perner auf internationalem Parkett ran: Bei zwei Siegen der deutschen U18-Nationalmannschaft in Prag konnte die Rosenheimerin 19 Punkte beisteuern. 


Um den Kader der ersten und vor allem auch der ebenfalls von Verletzungen gebeutelten zweiten Mannschaft wieder etwas mehr Breite zu geben, wurde mit Ieva Kazlauskaite eine junge 1,82 Meter große Flügelspielerin verpflichtet, die in beiden Teams uneingeschränkt eingesetzt werden kann. Die 23-jährige Litauerin kommt vom rumänischen Club Olympia Brasov und weist durch zahlreiche Einsätze mit den Jugendnationalmannschaften ihres Heimatlandes internationale Erfahrung auf. Auf Vereinsebene spielte sie bereits in Litauen, Belgien und Rumänien und will nun in Deutschland ihren neuen Teams helfen die Saisonziele zu erreichen: „Ich will immer das Bestmögliche erreichen und das ist Meisterschaften gewinnen.“

Pressemeldung TSV Wasserburg, Abteilung Basketball

Quelle: wasserburg24.de

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