Erfolg für Wasserburger Basketball-Damen

Mit 1:0-Vorsprung ins Halbfinale

Wasserburg - Nach einem Sieg am Ostermontag geht es für die Basketball-Damen nach Hannover, wo ihnen Hannover mit Heimvorteil entgegensteht.

Um den Einzug ins Play-Off-Halbfinale kämpfen die Wasserburger Basketball-Damen am Freitagabend in Hannover. Sprungball zu Spiel Zwei der Viertelfinal-Begegnung ist um 19 Uhr. Der TSV Wasserburg reist mit dem Vorteil eines Sieges aus der ersten Begegnung vom Ostermontag nach Niedersachen.


Damit kann der amtierende deutsche Meister gegen den TK Hannover schon am Freitag alles klarmachen und zum 16. Mal in Folge in die Vorschlussrunde im Kampf um die deutsche Meisterschaft einziehen. Bei einer Niederlage müsste eine dritte Partie gleich am Sonntag, den 8. April um 16 Uhr, in der Badria-Halle diese Best-of-Three-Serie entscheiden. 

Holpriger Sieg


Nikolay Gospodinov hat den holprigen 65:55-Sieg zum Play-Off-Auftakt zusammen mit seinem Team genau analysiert. „Wir haben das Rebound-Duell mit 34:41 klar verloren“, berichtet der Head-Coach, den vor allem die 17 Offensiv-Rebounds des Gegners ärgern, und fordert: „Da müssen wir eindeutig konzentrierter arbeiten und um jeden Ball kämpfen.“ 

Hoffnung auf Margaux Galliou-Loko

Während er mit der Verteidigung seines Teams, das erneut einen Kontrahenten unter 60 Punkten hatte halten können, sehr zufrieden war, sieht er im Angriff noch Steigerungspotential. „Wir müssen den Ball viel besser bewegen und außerdem hoffe ich, dass Margaux Galliou-Loko wieder mit dabei sein kann, denn sie ist eine unserer besten Dreier-Schützinnen. Und aus der Distanz waren wir mit nur drei Treffern nicht so gefährlich wie gewohnt“, so Gospodinov. 

Verletzungsbedingte Ausfälle

Der Einsatz der Französin, die bereits im Pokalfinale wegen einer Oberschenkelverletzung gefehlt hatte, würde seiner Mannschaft auch eine größere Rotation und Entlastung für Monique Reid auf der Position vier geben. 

In Spiel Eins fehlte bei Hannover unter anderem Dragana Gobeljic und Liga Vente wurde nicht eingesetzt. Topscorer auf Seiten des Tabellensiebten waren erwartungsgemäß Sasha Tarasava (14 Punkte) und Melissa Jeltema, die allerdings mit 15 Zählern ihren bisherigen Schnitt (20) nicht erreichen konnte. Eine gute Partie zeigte auch Centerin Ivana Brajkovic mit 13 Punkten und neun Rebounds.

Hannover mit Heimvorteil

Der Wasserburger Trainer warnt: „Hannover wird zuhause noch stärker auftreten und da gibt es noch mehr Spielerinnen, auf die wir aufpassen müssen. Aber wir sind gut vorbereitet und gehen voll motiviert in diese wichtige Partie.“ 

Wie immer gibt es auch vom Viertelfinale in Hannover Live-Ticker und Live-Stream. 

Die Links dazu sind zu finden auf:

www.basketball-wasserburg.de/live.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg am Inn e.V. 

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