Veronika Staber macht sich fit für die Saison

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Das DSV-Damenteam beim Konditionslehrgang in Ottobeuren: Gina Stechert, DSV-Damen-Cheftrainer Tom Stauffer, Veronika Staber, Susanne Riesch, Konditionstrainer-Assistent Stephan Schmid (hinten von links), Viktoria Rebensburg, Maria Riesch und Konditions-Cheftrainer Gerald Mitterbauer (vorne von links).

Ottobeuren/Samerberg - Der Schweiß rinnt: Zusammen mit Maria Riesch und  den anderen DSV-Athletinnen tankt Veronika Staber vom WSV Samerberg in Ottobeuren Kraft für die neue Ski-Saison.

Die kurzen Trainingspausen zwischen den Einheiten im schwäbischen Ottobeuren werden von Maria Riesch und den anderen DSV-Athletinnen bis zur letzten Sekunde genutzt, bevor Konditionstrainer Gerald Mitterbauer zur nächsten Maximalkraftübung ruft.


Nach einer Woche Ausdauertraining im frühsommerlichen Zypern auf dem Bike stand für die alpinen DSV-Damen der LG1a diese Woche in der Sportwelt Ottobeuren ein fünftägiger Konditionslehrgang mit täglich bis zu sechs Stunden Training auf dem Programm. Darunter viele Kraft- und Koordinationseinheiten.

Staber wieder in der höchsten Kaderstufe


Veronika Staber vom WSV Samerberg ist wieder in der höchsten Kaderstufe.

"Das schlaucht ganz schön", meint Veronika Staber vom WSV Samerberg, "aber eine gute Muskulatur ist für uns extrem wichtig, um vorne mitfahren zu können und die beste Verletzungsprophylaxe für die hohen Belastungen in unserem Sport". Mit Verletzungen kennt sich die 23-Jährige aus. Nach knapp zweieinhalb Jahren Verletzungsmisere und mehreren Knieoperationen gelang ihr in der letzten Saison endlich ein erfolgreiches Comeback in das Weltcupteam. Veronika Staber ist nach guten Ergebnissen im Europacup und Weltcup sowie der Teilnahme bei der WM in Garmisch aufgerückt in die höchste Kaderstufe im Deutschen Skiverband, die begehrte LG 1a. Die Törwangerin trainiert jetzt zusammen mit Weltcup-Gesamtsiegerin Maria Riesch, Riesenslalom-Weltcupsiegerin Viktoria Rebensburg, Susanne Riesch, Kathi Hölzl, Lena Dürr und Gina Stechert.

"Kathi Hölzl ist leider immer noch nicht fit und konnte deshalb hier in Ottobeuren nicht dabei sein und Lena Dürr musste krankheitsbedingt früher abreisen. Aber sonst zeigen sich die Mädchen hier alle in ziemlich guter Form", meinte der neue DSV-Damentrainer Tom Stauffer in Ottobeuren zufrieden. Veronika Staber freut sich jetzt erst einmal auf Zermatt, wo in der letzten Juniwoche dann die ersten Schwünge im Schnee warten. Im August geht es dann für sie weiter für drei Wochen nach Neuseeland und später nach Saas Fee, bevor am 22. Oktober mit dem Riesenslalom in Sölden auf dem Rettenbachferner die Weltcupsaison für die Damen beginnt.

rap/Oberbayerisches Volksblatt

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