Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ungereimtheiten kosten Sieg

OVB
+
Schöne Kulisse für ein bitteres Schauspiel: Gaßner/Thannhäuser fühlten sich verschaukelt.

Rosenheim - Eigentlich hätte die elfte Rallye Porec ein schöner Saisonabschluss mit einem möglichst gutem Ergebnis für den Surheimer Hermann Gaßner und seine Beifahrerin Karin Thannhäuser aus Ufering werden sollen.

Es war eine 300 km lange Veranstaltung mit viel Sonne, angenehmen Temperaturen und elf interessanten, anspruchsvollen Wertungsprüfungen, die teilweise auch am Meer entlang führten.

Zunächst sah es sogar aus, als ob das Rosenheimer Kathrein-Renn- und Rallye-Team ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden würde. Auf den ersten drei Prüfungen fuhren Gaßner/Thannhäuser jeweils die schnellste Zeit und führten das international besetzte Teilnehmerfeld mit 11,2 Sekunden Vorsprung an.

Die Ernüchterung folgte am nächsten Vormittag. Auf der zweiten Wertungsprüfung (WP) an diesem Tag reklamierte Karin Thannhäuser den Zeiteintrag, der um 3,8 Sekunden mit der von ihr gestoppten Zeit differierte. "Sicherlich stimmt meine von Hand gestoppte Zeit nicht immer hundertprozentig mit der tatsächlichen Fahrzeit überein. Eine Abweichung von plus/minus einer Sekunde ist in Ordnung, aber alles was darüber hinaus geht, kann ich nicht so ohne Weiteres akzeptieren", war sich die Beifahrerin sicher. Im zweiten Durchgang derselben WP gab es erneut Grund zum Ärgern. Wieder fehlten Gaßner/Thannhäuser 3,6 Sekunden. Trotzdem führte das Team das Feld noch mit 2,4 Sekunden Vorsprung an.

Am Nachmittag gab es auf dem Rundkurs "Flengi" die nächsten Ungereimtheiten, die allerdings - wie sich auch erst sehr viel später herausstellte - korrigiert wurden. "Als auf der folgenden WP dann auch noch eine Differenz von 9,8 Sekunden - zu unseren Ungunsten, versteht sich - auftrat, war es offensichtlich, dass wir wohl nicht gewinnen dürfen", erboste sich Thannhäuser. "Merkwürdigerweise gab es auch keine offiziellen Ergebnisse mehr, sodass wir völlig im Unklaren waren, wie nun der aktuelle Stand in der Gesamtwertung ist. Ich habe meine Beifahrerkollegen nach ihren Zeiten gefragt und alles selbst ausgerechnet. Dass die Endwertung dann etwas anders aussah, daran kann man nichts ändern, denn ein Protest gegen die Zeitnahme ist unzulässig."

Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser wurden mit einem Rückstand von 5,6 Sekunden als Dritte in der Gesamtwertung aufgeführt. Sieger wurde der ungarische Mitsubishi-Pilot Janos Szilagy und seine Beifahrerin Agnes Takacs vor den einheimischen Vorjahressiegern Juraj Sebalj und Toni Klinc, ebenfalls Mitsubishi.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare