Ein Klassiker in der Badria-Halle

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Wasserburgs Aufbauspielerin Diana Popp auf dem Weg zum Korb.

Wasserburg - Ein Klassiker und echter Leckerbissen: TSV Wasserburg gegen Eisvögel Freiburg. Am Sonntag, 16 Uhr, treffen zwei Urgesteine der Basketball-Bundesliga aufeinander.

Wasserburg gegen Freiburg - das garantiert Spannung und besten Damenbasketballsport.


In der Vorrunde geht dieses Duell traditionell unentschieden aus, so unterliegt der TSV regelmäßig im Breisgau und revanchiert sich im Rückspiel. Im Pokal und den Play-Offs war dem Team von Trainer Harald Janson allerdings nur sehr selten ein Erfolg vergönnt. Auch im Hinspiel dieser Saison setzte es für den Vizemeister eine 74:83-Niederlage im Breisgau. Eine überragende Sarah Hayes machte mit 29 Punkten den Unterschied, allerdings hat sich am Inn seitdem doch eine Menge verändert. Nicht nur dass das Team deutlich besser verteidigt, auch personell hat sich einiges verändert. Carlene Hightower ist weg, dafür verstärken Sequoia Holmes und Tiffany Porter-Talbert den deutschen Vizemeister.

Konstante Freiburger Ausländerinnen

Freiburg geht personell unverändert ins neue Jahr. Neben Mirna Paunovic (BIH) sind die drei US-Amerikanerinnen Sarah Hayes, Yvonne Turner und Jahzinga Tracey die Korsettstangen des Teams, die allesamt zweistellig punkten. Obwohl Freiburg vor dieser Saison vier Stammspielerinnen verlor, verteidigt es zur Winterpause Rang fünf. "Ihre Ausländerinnen agieren konstant auf einem hohen Niveau. Freiburg zeichnet zudem ein sehr starker Teamgeist aus, das Motto ,Eine für Alle ist beinahe wörtlich zu nehmen", meint Hans Brei. "Von Freiburg bekommt man nichts geschenkt. Dafür sind sie zu konstant, zu gut. Aber auswärts sind sie schwächer als zuhause, zudem sind wir in der Badria-Halle noch ungeschlagen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen."


Der Tabellenfünfte kommt mit der ersten Enttäuschung der Saison im Gepäck nach Wasserburg. Denn am vergangenen Wochenende ist Freiburg im Pokal in Wolfenbüttel ausgeschieden. Am Inn ist die Begeisterung über den Final Four-Einzug dagegen riesig. Es war das passende Geschenk anlässlich der Vorstellung des neuen zweiten Hauptsponsors, der Meggle AG. Johannes Friedrich, Mitglied der Geschäftsleitung, betonte dabei nochmals die internationale Ausrichtung des Engagements. Meggle legt großen Wert darauf, dass der deutsche Vizemeister kommende Saison in einem internationalen Wettbewerb vertreten ist.

fd

Quelle: rosenheim24.de

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