Trickski-Weltmeister bei Auerbräu-Cup

OVB
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Christian Weiland vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim kann mit der europäischen Elite mithalten.

Guggenau - Als Abschluss des Kaderlehrgangs des DWWV am Hödenauer See findet am Wochenende der Auerbräu-Cup in allen drei Wasserski-Disziplinen statt.

Am Samstag geht es um Figuren und Slalom, wobei der Start im Trickski schon um 8 Uhr ansteht. Für den Slalomwettbewerb sind auch Gäste aus Österreich gemeldet und auch der Sieger in den vergangenen beiden Jahren, Weltrekordhalter Simon Herrmann, der 2009 und 2010 jeweils bei dieser Veranstaltung am Wasserskilift in Kiefersfelden die Jahresweltbestleistung im Slalom erzielen konnte, möchte in seiner Spezialdisziplin seine herausragende Klasse zeigen. Vereinseigener Nachwuchs wird sich mit ihm duellieren, allen voran der mehrfache deutsche Jugendmeister Christian Weiland, der durch seine persönlichen Bestleistungen in den schon extrem kurzen Leinenlängen von 10, 75 m durchaus das Potenzial hat, mit der europäischen Elite mithalten zu können. Auch Jana Wittenbrock, im Vorjahr mit dem Team des WSC Kiefersfelden-Rosenheim erneut deutscher Mannschaftsmeister und amtierende deutsche Meisterin in dieser Disziplin, fühlt sich an der Heimanlage besonders wohl und möchte ein gutes Kombinationsergebnis erzielen, weil sie dadurch die Chance erhält, bei den Europameisterschaften an der Seilbahn in Antalya für den DWWV nicht nur als Spezialistin nominiert zu werden.


Am Sonntag wird ab 9.30 Uhr die spektakulärste Disziplin, das Springen, gestartet. Ob Jochen Lüers, der Weltmeister im Springen von 2008 und zusammen mit Sabine Bauer Betreuer des Kadertrainings, an den Start gehen wird, ist allerdings noch unsicher. Fest gemeldet ist auf jeden Fall Daniel Maltzahn, deutscher Vizemeister in dieser Disziplin und nur durch Weltmeister Thomas Bauer knapp in die Schranken verwiesen.

In den Nachwuchsklassen ist die komplette Trainingsmannschaft des Wasserskiclubs am Start, denn es geht beim Auerbräu-Cup auch um notwendige Qualifikationen für internationale Starts, wobei für die Jugendlichen in diesem Jahr die Europameisterschaften im polnischen Lublin auf dem Terminkalender stehen. Zielgerichtet auf diese Veranstaltung bereitet sich Marius Schimanski, immerhin schon mit einer Bronzemedaille im letzten Jahr dekoriert, auf diesen Wettkampf vor.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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