Triathlon: Horn-Geschwister erfolgreich

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Leonie Horn nahm am vergangenen Wochenende bei den ITU-Triathlon-Weltmeisterschaften in Kitzbühel teil.

Trebgast/Kitzbühel - Mit guten Leistungen für den SK Ramsau kehren die Geschwister Marie, Moritz und Leonie Horn von ihren Wettkampfeinsätzen unter anderem bei der WM in Kitzbühel zurück.

Moritz präsentierte sich unweit von Bayreuth beim Sichtungslehrgang des Bayerischen Triathlonverbands in Trebgast, um sich für die Kaderaufnahme in den kommenden Jahren zu empfehlen. Als Jüngster meisterte er dabei seine Sache, zeigte auf der 750 Meter langen Schwimmstrecke mit Neoprenanzug seine Schwimmtechnik und Ausdauer, präsentierte in der Folge eine gute Wechselleistung und auf der 8,5 Kilometer langen Radstrecke fuhr er zügig bis in das Ziel. Überzeugt haben dürfte die anwesenden Offiziellen des Bayerischen Triathlonverbands seine abschließende Laufleistung, denn auf der 2,5 Kilometer langen Laufstrecke rund um den Trebgaster Badesee erreichte der Ramsauer Nachwuchsathlet von allen Startern aller Altersklassen bis 17 Jahre die fünftbeste Zeit. Dies lässt für die Zukunft auf eine Berücksichtigung für den Bayerischen Triathlonkader hoffen, sobald Moritz das Aufnahmealter erreicht hat.


Erfolgreich bei der Talent-Sichtung in Trebgast: Triathlet Moritz Horn vom SK Ramsau.

Während Moritz in Trebgast verweilte, durften Leonie und Marie im Rahmen der ITU-Triathlon-Weltmeisterschaften in Kitzbühel einmal die ganz große Wettkampfluft schnuppern. Auf der Strecke und im Wechselgarten der Eliteathleten zu agieren und dort sein eigenes Sportgerät abzulegen, war für die beiden Ramsauerinnen ein besonderes Erlebnis. So war dann auch das sportliche Ergebnis diesmal nur sekundär, denn Kitzbühel als Wettbewerb zählt zu keiner Cupwertung oder Meisterschaft für deutsche Athleten. Dennoch waren Marie mit Platz acht und Leonie mit Rang sieben nicht unzufrieden, da sich die Strecke anspruchsvoll zeigen sollte: Schwimmen im Schwarzsee, Radeln durch Kitzbühel und über das Tiroler Land und schließlich der Lauf in unmittelbarer Seenähe bis in den WM-Zielbereich. Zum Abschluss wurden noch die später am Tag startenden Eliteathleten bejubelt und bewundert, allen voran Triathlet Alister Brownlee aus Großbritannien, der den Sieg bei den Männern feiern durfte. Von einigen Athleten konnten die vielen teilnehmenden Nachwuchssportler Erinnerungsutensilien wie Badekappen, Startnummer oder Autogramme ergattern.

kp

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