Regionaler Handballnachwuchs überzeugt

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Traunstein - In dieser Saison konnten sich wieder einige Jugendteams aus den Landkreisen erfolgreich behaupten. Die Mannschaftsmeldungen geben jedoch Grund zur Sorge.

Waren es in den vergangenen Jahren noch mehr als 60 - gemeldete Mannschaften, konnten die 12-Vereine aus den Landkreisen Traunstein, Rosenheim und Berchtesgadener Land nur 52-Mannschaften für den Spielbetrieb im bayerischen Handballverband melden. Je sechs Nachwuchsmannschaften meldeten der TuS Traunreut, TuS Prien, TSV Brannenburg, TuS Raubling und der TSV Übersee, je fünf Mannschaften der Sportbund Chiemgau Traunstein und der SV Bruckmühl.

Während der ESV Rosenheim noch vier Mannschaften ins Rennen schicken konnte, sieht die Lage beim ESV Freilassing (drei Mannschaften), SV Erlstätt (zwei Mannschaften) und TSV Bad Reichenhall (eine Mannschaft) nicht gerade rosig aus. Erfreulich ist aber dennoch, dass nach längerer Zeit wieder drei Teams in der Landesliga Süd für Furore sorgen konnten. Die weibliche A-Jugend des TSV Brannenburg erreichte dabei in der zweithöchsten bayerischen Jugendspielklasse den vierten Platz, während sich die spielstarke männliche C-Jugend des TuS Traunreut den dritten Tabellenplatz sichern konnte. Nur knapp an der Landesligameisterschaft scheiterte dagegen die weibliche C-Jugend des ESV Freilassing, die dennoch mit der erreichten Vizemeisterschaft einen der bisher größten Erfolge in der Vereinsgeschichte des Eisenbahnersportvereins feiern konnte.

Nichts desto trotz waren in dieser Saison nur sieben Jugendmannschaften in der Bezirksoberliga, der höchsten Jugendspielklasse auf Bezirksebene bzw. übergreifender Bezirksebene, vertreten, wobei sich die männliche B-Jugend des TuS Traunreut in der Süd-Ost-Staffel Gr.2 den Titel sichern konnte. Die männliche A-Jugend des TuS Raubling musste lediglich mit einem sechsten Tabellenplatz in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd Gr1 vorlieb nehmen, während sich die männliche B-Jugend des TSV Brannenburg in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd-Ost Gr.2 auf dem 6. Tabellenplatz behaupten konnte. Bei der weiblichen B-Jugend war der TuS Traunreut und der SBC Traunstein in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd vertreten, wobei der Nachwuchs der Siemensstädter auf einem guten 4. Platz landete.

Der ersatzgeschwächte Sportbund-Nachwuchs konnte dagegen nur Platz 7 erreichen. Sehr schwer tat sich bei der weiblichen C-Jugend der Nachwuchs des TSV Brannenburg und des TuS Raubling in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd, die jeweils auf dem sechsten und neunten Tabellenplatz landeten. Bei der männlichen C-Jugend gab es in dieser Saison keine einzige Mannschaft aus der Region, die sich für die übergreifende Bezirksoberliga qualifizieren konnte.

Auch bei der männlichen D-Jugend schaffte es keine Nachwuchsmannschaft aus der Region in die Bezirksoberliga. Stattdessen stellte bei der weiblichen D-Jugend der ESV Freilassing eine Mannschaft in der höchsten oberbayerischen Spielklasse, die einen guten dritten Platz erzielte. Auch in den unteren Spielklassen konnten fünf Mannschaften aus der Region erfreuliche Leistungen erzielen. Souveräner Meister in der übergreifenden Bezirksliga Süd der weiblichen A-Jugend wurde der TuS Prien, während die weibliche B-Jugend des SV Erlstätt in der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost Gr.2 souverän Meister wurde. Die männliche C-Jugend des Sportbund Chiemgau Traunstein holte den Meistertitel in der übergreifenden Bezirksliga Süd. Bei der männlichen D-Jugend holte sich in der Bezirksklasse Oberbayern Gr.3 der TuS Prien und bei der weiblichen D-Jugend in der Bezirksliga Gr.4 der TuS Traunreut den Meistertitel.

ALA

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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