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Ein Stelldichein von Nationalspielern

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Neuzugang bei Fenerbahce Istanbul: Der Ex-Kölner Bilica aus Brasilien.

Rosenheim - Das Jahnstadion erwartet heute ein Fußball-Fest. Zwei Top-Teams treffen dort zum Test aufeinander: Fenerbahce Istanbul und 1899 Hoffenheim.

So einen großen Zuschaueransturm hatte das Rosenheimer Jahnstadion zuletzt vor sechs Jahren: Im Juli 2003 gastierte der deutsche Rekordmeister FC Bayern München beim TSV 1860 Rosenheim und rund 6000 Zuschauer säumten das Rund.

Eine ähnliche Kulisse dürfte sich am heutigen Dienstag ergeben, wenn sich Bundesligist 1899 Hoffenheim und der türkische Rekordmeister Fenerbahce Istanbul gegenüberstehen.

Bis zu 5000 Zuschauer werden erwartet, dazu jede Menge Pressevertreter, ein türkischer Fernsehsender wird den hochinteressanten Kick sogar live an den Bosporus senden. "Wir freuen uns auf diese Atmosphäre", betont 1860-Abteilungsleiter Hans Klinger. Die Testspiele von Fenerbahce waren bislang außerordentlich gut besucht: Beim 5:0-Sieg beim Regionalligisten SSV Ulm 1846 waren über 9000 Zuschauer im Stadion, zum Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg (3:3) fanden sich in Friedrichshafen 5500 Besucher ein.

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Die Fußballfreunde können sich darauf freuen, jede Menge Nationalspieler und Talente auf dem Platz bewundern zu dürfen. Bei Fenerbahce hat der neue Trainer Christoph Daum jede Menge Teamkicker im Kader, allen voran Ex-Weltmeister Roberto Carlos, Kapitän Alex (66 Spiele für Brasilien), der spanische Europameister Daniel Güiza oder die türkischen Spieler Volkan Demirel, Gökhan Gönül, Deniz Baris, Emre Belözoglu, Kazim-Kazim, Selcuk Sahin und Semih Sentürk. Daum soll "Fener" wieder zum Meistertitel führen, nachdem man in den letzten beiden Jahren der Konkurrenz den Vortritt lassen musste.

Die Stars von Fenerbahce

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Ein Augenmerk wird man in der Vorbereitung auch auf die Neuzugänge richten. Bislang hielt sich Fenerbahce auf dem Transfermarkt noch zurück, verpflichtete bislang nur Spieler aus der türkischen Liga, darunter den Brasilianer Bilica (Sivasspor, früher 1. FC Köln) und die Nationalkicker Bekir Irtegün (Gaziantepspor) und Mehmet Topuz (Kayserispor). Neu ist auch özer Harmaci (Ankaraspor), der in Deutschland - spielte früher für Baunatal - aufgewachsen ist, ebenso wie Deniz Baris (St. Pauli) und Ali Bilgin (Rot-Weiß Essen).

Neuzugang bei Hoffenheim: Der Ex-Berliner Josip "Jo" Simunic.

Nicht weniger klangvolle Namen sind mittlerweile im Kader der TSG Hoffenheim zu finden, die mittlerweile in allen Mannschaftsteilen hervorragend besetzt ist. Der Senkrechtstarter der vergangenen Bundesliga-Vorrunde hat sich im Sommer noch einmal gut verstärkt. Mit dem Brasilianer Maicosuel, Ghanas Nationalspieler Prince Tagoe, dem argentinischen Nachwuchsstar Franco Zuculini, Christian Eichner (Karlsruher SC) und dem Abwehr-Hünen Jose Simunic (1,95 Meter) von Hertha BSC ergänzte Trainer Ralf Rangnick seinen Kader. "Wir haben durch die Neuzugänge noch einmal unsere Qualität gesteigert", merkte Kapitän Marvin Compper an. Er gehörte zu den vielen Gewinnern der vergangenen Bundesliga-Spielzeit, wurde ebenso wie Andreas Beck und Tobias Weis in Hoffenheim Nationalspieler. Die Kraichgauer gewannen zuletzt ein Testspiel gegen den griechischen Spitzenclub Panathinaikos Athen mit 1:0. "Insgesamt war es ein Test, den man als Erfolg werten kann", befand Rangnick. Das Goldtor erzielte übrigens Vedad Ibisevic, der damit seine Torjägerqualitäten nach überstandenem Kreuzbandriss wieder unter Beweis stellte. Der Goalgetter ist bei der TSG also wieder mit dabei - hingegen dürften Franco Zuculini (Rückenprobleme), Chinedu Obasi (Erkältung), Tobias Weis und Demba Ba (im Aufbautraining nach Verletzungen) in Rosenheim fehlen, was einem tollen Spiel aber nicht im Wege stehen dürfte.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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