"Slapstick-Einlagen" am laufenden Band

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Tacherting - Haarsträubende Abwehr- und Torwartfehler gab es in Tacherting zu sehen, wo der SVG Burgkirchen den TSV Stein mit 4:2 schlug und damit in der Kreisklasse bleibt.

Weil es ein Spiel um Alles oder Nichts war, gingen beide Teams von Beginn an entsprechend nervös zu Werke. Nach einem Warnschuss von Sebastian Gruber war es nach nur fünf Minuten Bernhard Seitlinger, der einen von der Seitenlinie getretenen Freistoß von Gruber per Kopf aus 7 Metern zuerst gegen den Innenpfosten und von dort über den Rücken des Torwarts ins Burgkirchener Gehäuse beförderte. Es dauerte aber nicht einmal 60 Sekunden, bis die Gendorfer zurückschlagen konnten: Nach einer Ecke von Bashkim Syla stieg Johannes Wagner 6 Meter vor dem Tor am höchsten und konnte unbedrängt einköpfen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr rückten beide Torhüter in dem Mittelpunkt des Geschehens und wurden immer mehr zum Sinnbild der beiderseitigen Unruhe und Nervosität: Klaus Kellner schrie zwar bei einer eigentlich harmlosen Flanke von Önder Kaya am lautesten, sprang aber dann nicht hoch genug, so dass Tobias Düwel hinter ihm keine Mühe hatte, den Ball aus drei Metern im Tor unterzubringen. Den Schlusspunkt unter eine Anfangsphase, in der quasi jeder Schuss ein Treffer war, setzte wiederum Burgkirchen. Und abermals sah der Steiner Torwart nicht gut aus. Nach einem Helfensdörfer-Freistoß von rechts quer durch den Strafraum kam Kaya am langen Fünfer-Eck frei an den Ball und legte per Kopf quer zu Wagner, der unmittelbar vor der Nase des Keepers, drei Meter vor dem Tor, keine Mühe hatte, das Leder über die Linie zu „nicken“.


Dann war die erste „Schreckphase“ auf beiden Seiten überstanden und den Zuschauern wurde in der Folge bis auf ein paar unterlaufene Flanken und missglückte Paraden wenig geboten. Erst nach gut einer halben Stunde kam dann die Hoffnung wieder in das Lager der Mannen von der Traun zurück. Eine Ecke war eigentlich schon geklärt, dann kam das Leder aber zu Matthias Wimmer, der einen leichten „Kullerball“ in Richtung Elfmeterpunkt schlug. Symptomatisch für den Spielverlauf „senste“ ein Burgkirchener Verteidiger über den Ball, sodass Matthias Wessely aus der Drehung ins lange Eck abschließen konnte.

Die Bilder zum Spiel:


SVG Burgkirchen - TSV Stein

 © C. Roth / Beinschuss regional
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Nach dem Wiederanpfiff sahen die 300 Zuschauer bei traumhaften äußeren Bedingungen dann nur noch die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Winklhofer agieren. Zuerst verpasste Marcel Reisert eine Flanke nur knapp (51.), bevor Sebastian Gruber einen Freistoß von rechts trat und Matthias Wessely per Kopf nur knapp verfehlte (54.). Das Spiel war nun von einer dominanten Steiner-Elf und einem Gegner, der sich zumeist nur noch durch „dumme“ Fouls zu helfen wusste, geprägt. Daraus entstanden immer wieder gefährliche Standardsituationen. Die beste Gelegenheit hatte wohl Matthias Wessely, der aber mit einem Freistoß aus 17 Metern in Norbert Volk seinen Meister fand (56.).

Burgkirchen stand nun viel zu tief, beschränkte sich nur noch auf einige wenige Konter und sah sich einer drückenden Steiner Überlegenheit ausgesetzt. Doch die Kicker aus dem Brauerei-Ort konnten selbst beste Chancen nicht verwerten. Auch nachdem Wagner nach zwei völlig unnötigen Aktionen die Ampelkarte sah, bekamen die Zuschauer keinen Treffer zu sehen. Im Gegenteil, es zeichnete sich dann sogar eher die Vorentscheidung ab. Und so kam es wenig später dann auch: Nach drei vergebenen Kontergelegenheiten durch Düwel und Helfensdörfer war es Letztgenannter, der nach einem Flankenlauf von Düwel mit anschließendem Querpass aus 5 Metern zuerst Kellner anschoss und das Leder danach aus 2 Metern im Nachsetzen über die Linie drückte. Nur eine Minute setzte sich Düwel erneut auf rechts durch und legte quer, doch dieses Mal konnte Kellner mit einer sehenswerten Glanzparade klären. Letztlich verlor Stein mangels Chancenauswertung nicht unverdient mit 2:4.

Die Statistik sowie Stimmen zum Spiel lesen Sie in der nächsten Beinschuss-Ausgabe am Dienstag!

mb/mw

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