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"Behind the Scenes" BMW IBSF Bob- und Skeleton WM 2017

„Ein bisschen Spaß muss sein“ - Von Ischgl an den Königssee

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Die Senfoniker bei der Bob- und Skeleton WM 2017
  • Petra Sobinger
    VonPetra Sobinger
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  • Christine Stanggassinger
    Christine Stanggassinger
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Schönau am Königssee – Sobald eine Großveranstaltung wie die Bob-und Skeleton-Weltmeisterschaft die Besucher an den Königssee lockt, darf auch eine Gruppe von zwölf Männern mit blauen Jacken und Instrumenten nicht fehlen – die „Symbadischen Senfoniker“:

Die Senfoniker bei der Bob- und Skeleton WM 2017

Ein bisschen Spaß muss sein“, halt es über den Königssee. Nein, die Trompeter der Königssee-Schifffahrt haben nicht ihr Repertoire erweitert, es ist Bob-und Skeleton-Weltcup an der Kunsteisbahn und dabei dürfen die Musiker aus Vöhrenbach nicht fehlen. „Seit 2004 kommen wir jedes Jahr zum Rodel- und zum Bob- und Skeleton-Weltcup an den Königssee“, erzählt Saxophonist Charly Jockers. Dabei hat die sympathischen Badener nicht die Begeisterung für den Sport an die Bahn gelockt, sondern ein zufälliges Zusammentreffen mit Landrat Georg Grabner 2003 beim Skifahren in Ischgl. Der hat gehört, was die Bläser-Truppe drauf hat und sie dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) empfohlen.

Beim Rodel-Weltcup 2004 haben die Musiker dann ihr Können unter Beweis gestellt und während der Rennen an der Bahn für Stimmung gesorgt – mit Erfolg. „Nach 13 Jahren trifft man hier gute Bekannte, die zum Teil auch wegen uns wieder kommen“, freut sich Charly Jockers, der insgeheim der „Generaldirektor“ genannt wird. Deshalb stand es für die „Symbadischen Senfoniker“ auch außer Frage, dass sie zur kurzfristig angesetzten Bob-und Skeleton-Weltmeisterschaft am Königsee kommen. 

Life-Auftritte am ersten WM-Wochenende

„Leider konnten wir nur das erste Wochenende da sein, da wir für das zweite Wochenende schon andere Termine haben.“ An den beiden Tagen war es den Vollblut-Musikern aber eine Freude sein, die Zuschauer an der Bahn in Stimmung zu bringen und so unsere Athleten zu unterstützen. Und auch diejenigen, die nach den Rennen noch ein wenig im Besucherzelt ausharren wissen, es ist stets durchaus möglich, dass da zwölf Männer sitzen und mit ihren Instrumenten auch noch nicht nach Hause gehen. cz

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