Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Behind the Scenes" - BMW IBSF Bob- und Skeleton WM 2017

„Ich bin erst mal stolz auf meine Mädels“

+
Der neue Schweizer Bobtrainer Christoph Langen (r.) mit seinem Piloten Clemens Bracher
  • Petra Sobinger
    VonPetra Sobinger
    schließen
  • Christine Stanggassinger
    Christine Stanggassinger
    schließen

Schönau am Königssee – Entspannt steht Christoph Langen an der Kunsteisbahn am Königssee. Den ehemaligen deutschen Bundestrainer geht die Siegerehrung bei den IBSF Bob- und Skeleton- Weltmeisterschaften der Damen noch nichts an – noch nicht.

Ich bin erst mal stolz auf meine Mädels“, sagt er lächelnd. „Wir hatten letztes Jahr gar kein einziges Frauenteam am Start, jetzt schon zwei unter den ersten 20.“ ‚Wir‘, das ist das Bobteam aus der Schweiz, dessen Trainer er seit vergangenem Jahr ist.

Ehemaliger deutscher Bob-Bundestrainer Christoph Langen bewegt was in der Schweiz

„Ich wollte in Deutschland einfach einige Sachen geändert haben, die zu dem Zeitpunkt nicht möglich waren. Da kam das Angebot aus der Schweiz“, resümiert der ehemalige Olympiasieger. In der Schweiz könne er genau das machen, was er liebe: an der Basis mit den Teams arbeiten, wirklich für den sportlichen Erfolg verantwortlich sein. Und der stellt sich langsam ein.

„Die Mädels haben sich am Start gesteigert und gute Fahrten gemacht. Ihre Platzierung entspricht zwar nicht ihrer Leistung, aber es gibt eben viele kleine Faktoren, die bei einem Materialsport wie unserem eine Rolle spielen.“ Trotzdem blickt er zuversichtlich in die Zukunft. 

Nächstes Jahr kommen sicher noch mal zwei drei gute Teams im Europacup dazu. Es bewegt sich was in der Schweiz – und wir kommen.“ In seine Wahlheimat Schönau am Königssee kommt Christoph Langen dagegen zurzeit eher selten. Erst mal gilt es das Schweizer System kennenzulernen. Das wird auch diesen Sommer noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Umso schöner, dass die Weltmeisterschaften kurzfristig an den Königssee verlegt wurden. 

Ich glaube, es war keine Nation böse, dass die Weltmeisterschaften nach Königssee gekommen sind.“ Aus seiner Sicht sei es auch die einzige Bahn, die in so kurzer Zeit eine solche WM stemmen könne. „Vielleicht noch St. Moritz“, meint er mit einem Augenzwinkern. Bis Sonntag wird er auf alle Fälle noch die Stimmung genießen und die kleinen Annehmlichkeiten, die man an einer Bahn hat, an der man sehr viele Leute kennt.

Kommentare