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Doppelsieg für Daemen bei Heimlauf

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Werner Daemen feierte einen Doppelsieg.

Salzburg - Der fünfte Lauf zur Internationalen Deutschen-Motorradmeisterschaft (IDM) bot packenden Sport, aber auch einige Stürze - und für die Lokalmatadoren lief es teilweise nicht ganz nach Wunsch.

In der Superbike-Klasse aber gab es großen Jubel am Salzburgring: Das Team alpha Technik Van Zon BMW aus Stephanskirchen feierte durch Werner Daemen (Belgien) nach der Trainingsbestzeit auch noch zwei Siege in den Superbike-Rennen. Damit schaffte der "Ehren-Bayer" die ersten Siege seit dem Einstieg von BMW mit der neuen BMW S1000 RR in die Superbike-Rennszene.

"Das ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, und unsere Motoren sind ja dafür bekannt, dass sie da gut sind", freute sich Josef Meier - gemeinsam mit Josef Hofmann einer der alpha-Teamchefs - über den Erfolg, "auf den wir insgeheim schon gehofft haben". Und die alpha-Techniker hatten noch mehr Grund zur Freude: der lange verletzte Spanier Julian Mazuecos gab mit den Plätzen sieben und acht ein respektables Comeback, der Raublinger Filip Altendorfer belegte nach seinem Sturz im ersten Lauf im zweiten Durchgang Rang neun. Der zweite Junior im Team, Toni Wirsing (Chemnitz), verfehlte mit Rang 20 und 16 knapp die Punkteränge.

IDM-Spitzenreiter Jörg Teuchert (Hersbruck/Yamaha), der die ersten fünf Läufe der Klasse jeweils für sich entschieden hatte, musste sich am Salzburgring in den Rennen neun und zehn nach spannenden Kämpfen mit den Plätzen vier und fünf zufrieden geben. Unter anderem deshalb, weil ihm Routinier Andy Meklau (österreich) die Show stahl: der 42-Jährige hatte schon am Sachsenring mit der Trainingsbestzeit geglänzt, aber im Wettkampf hatte es nicht geklappt. Bei seinem "Heimspiel" am Salzburgring dagegen fuhr er gleich zweimal auf Rang zwei.

In der Supersport-Kategorie war Christian Kellner (Waging) in beiden Durchgängen vorn dabei, doch in beiden hatte er etwas Pech, es gab Rang sieben und sechs, während sein Teamkollege Pascal Eckhardt zunächst Vierter wurde und dann sogar einen Sieg holte. Das erste Rennen hatte nach spannendem Siebenkampf letztlich Sascha Hommel (Reichenbach) vor dem wieder gesundeten Jeremy Mc Williams (Großbritannien) und Sebastien Diss (Frankreich) für sich entschieden, im zweiten hatte Eckhardt sich vor Hommel und Diss die 25 Punkte für den Sieg geholt.

In der 125-ccm-Kategorie hatten sich Marcel Schrötter und Karel Pesek (Tschechien) bald von einem Verfolgertrio abgesetzt und lieferten sich bis zur Ziellinie ein spannendes Duell. Pesek siegte letztlich, während Schrötter in der Gesamtwertung das Feld weiter klar anführt. Im dahinter fahrenden Verfolgertrio setzte sich letztlich Daniel Kartheininger (Boos) durch. Hinter diese Trio landete der Waldkraiburger Luca Grünwald auf Rang sechs - nach verpatztem Start und mit einer Maschine, die ohnehin nicht ganz "siegtauglich" ist, eine bemerkenswerte Vorstellung.

Bemerkenswert war auch das Training von Markus Reiterberger (Obing) im Yamaha-R6-Dunlop-Cup gewesen: er hatte Platz zwei erkämpft und fuhr im Wettkampf ganz vorne mit. "Dann war ich schon fast an einem Konkurrenten vorbei, aber er hat sich mehr oder weniger auf mich draufgelehnt. Letztlich musste ich durchs Kiesbett", bedauerte der 15-Jährige. "Da wäre ein Podestplatz drin gewesen." So fiel er auf die letzte Position zurück, überholte noch fünf Konkurrenten und landete auf Rang 35. Riesige Freude herrschte bei Hobbyfahrer Chris Schmid (Palling) der nach Platz zwölf im Qualifying auch im Rennen überzeugte und als 14. seine ersten Punkte holte.

Der Sieg im Yamaha-Cup ging an Ben Gädke vor Dominik Vincon und Sebastian Skibbe. Bei den Seitenwagen setzte Markus Schlosser seine Siegesserie auch mit dem neuen Beifahrer Thomas Hofer (beide Schweiz) fort. Er verwies Kurt Hock/Enrico Becker (Oberursel/Drübeck) sowie Peter Schröder/Anna Burkard (Schweiz) auf Rang drei.

who/Oberbayerisches Volksblatt

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