Season Opening in Chemnitz!

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Wasserburgs Coach Hans Brei geht mit einem flauen Gefühl in das erste Spiel.

Wasserburg - Die Zeit für deutschen Damenbasketball beginnt! Am Wochenende startet die Deutsche Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) mit dem Season Opening in Chemnitz.

Alle zwölf Clubs treffen sich in Sachsen und absolvieren dort ihr erstes Saisonspiel.


Der deutsche Meister macht traditionell den Abschluss, deshalb muss der TSV Wasserburg bis Sonntag, 16.30 Uhr warten, ehe er gegen die Halle Lions aufs Parkett darf. Und traditionell geht Wasserburg mit einem flauen Gefühl in das erste Spiel der Saison. Denn oft, zu oft hagelte es dabei Niederlagen, zuletzt vor zwei Jahren eine Klatsche gegen Freiburg. Der Grund: Nach gerade mal vier Wochen Vorbereitung läuft der Motor bei den Rot-Weißen noch sehr stotternd. Offensiv wie defensiv fehlt das absolute Spielverständnis, fehlt die letzte Spritzigkeit und es fehlen die taktischen Variationsmöglichkeiten, um einen Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. "Die Mannschaft wird ihr Bestes geben", ist sich das Trainerduo Wanda Guyton/Hans Brei sicher. "Doch Halle ist sicher besser eingespielt, und wenn Alissa Pierce einen guten Tag hat, wird's ganz schwer." Der US-Neuzugang beim Vorjahresviertelfinalisten war vor zwei Jahren noch Topscorerin der Liga und ist eine der explosivsten und gefährlichsten Punktesammlerinnen der Liga. Zum Glück für den Titelverteidiger fehlt Tamara Tatham auf Seiten der Lions, die Centerin ist mit der kanadischen Nationalmannschaft unterwegs. Ebenfalls fehlen wird Nadja Prötzig, die Ex-Wasserburgerin hat weiter Schmerzen in ihrem operierten Knie.

Beim deutschen Meister sind mit Ausnahme von Jana Furková alle an Bord. Es herrscht innerhalb des Teams eine - für die frühe Phase der Saison - ungewohnte Harmonie, keine einzige Spielerin zeigt irgendwelche Allüren, alle ziehen an einem Strang. Und alle arbeiten hart. "Die Niederlagen beim Turnier in Trutnov hatten den Effekt, dass den Spielerinnen ihre Defizite und Grenzen aufgezeigt wurden. Jetzt knien sie sich richtig rein, legen sogar freiwillige Schichten vor und nach dem Training ein", berichtet Brei. Ob dies kurzfristig zu einer Verbesserung der bislang doch dürftigen Wurfquoten führt, wird man am Sonntagnachmittag verfolgen können.


Alle DBBL-Spiele werden live im Internet übertragen: http://www.spox.com/de/video/dbbl/dbbl-livestream-video.html.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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