Optimale Förderung des Nachwuchses

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Wasserburger Paul Prantl im Einsatz für seinen Zweitverein SB DJK Rosenheim.

Rosenheim/Wasserburg - Die Kooperation zwischen dem SB DJK Rosenheim und dem TSV Wasserburg ermöglicht jungen Basketballer/-innen Spielerfahrung auf höchstem Niveau zu sammeln.

Spielpraxis und Erfahrungen auf hohem Niveau für die Basketballer und Basketballerinnen beider Vereine zu ermöglichen, ist das Ziel der Kooperation des SB DJK Rosenheim und des TSV Wasserburg. Seit 2010 arbeiten die Basketball-Abteilungen beider Clubs zusammen, um hauptsächlich für den Nachwuchs optimale Bedingungen zu schaffen, was für jeden Verein einzeln nicht in diesem Maße möglich wäre.

Es gab immer schon Spieler und Spielerinnen aus den beiden Clubs, die für den anderen Verein aufgelaufen sind, die offizielle Zusammenarbeit aber hatte aber in der Saison 2010/2011 begonnen: Da sowohl in Rosenheim als auch in Wasserburg relativ wenig Spielerinnen der Jahrgänge 96 und 97 gemeldet waren, startete eine Spielgemeinschaft in der U15 weiblich Bezirksliga und belegte dort einen guten vierten Platz. „Das hat so gut funktioniert, da wollten wir das ausbauen und festigen“, erklärt Wasserburgs Abteilungsleiterin Gaby Brei, die sich im Sommer 2011 gemeinsam mit weiteren Vertretern des mehrfachen deutschen Damen-Meisters mit der Führungsriege des SB DJK Rosenheim um Abteilungsleiter Christian Hlatky und Jugendkoordinatorin Brigitte Burghart-Schmitt zu einem Gespräch traf.

Dabei wurde eine Kooperation zwischen zwei der größten und erfolgreichsten Basketball-Sparten im Landkreis Rosenheim und in Oberbayern beschlossen, die auch ohne großes Vertragswerk hervorragend funktioniert. Wichtiger Bestandteil der Vereinbarungen ist, die Kommunikation immer auf der Ebene der Abteilungsleitung bzw. Trainer zu führen und nicht direkt die Spieler oder deren Eltern anzusprechen. Hauptsächlich die Trainer arbeiten hier eng vernetzt, um für jeden Spieler die optimale Konstellation zu finden.

Einerseits sollen die jungen Sportler viel Spielpraxis bekommen, aber auch Erfahrungen auf dem höchst möglichem Niveau sammeln können. Unter der Ausnutzung der Meldevorschriften, vor allem durch die Ausstattung mit Doppellizenzen, können die Kids – die größtenteils auch den Auswahlkadern auf Bezirks- und Landesebene angehören – weiter in ihrem jeweiligen Heimatverein spielen und trotzdem bei einem höherklassigen Team im anderen Club unter auf beiden Seiten top ausgebildeten Coaches weiter gefördert und gefordert werden.

So verstärken Basketballerinnen des SBR die WNBL-Mannschaft des TSV in der U17-Bundesliga. Aktuell sind dies Linda Pettersson, Annika Rotter und Charlotte Schomburg, die im letzten Jahr auch schon mit dem Wasserburger U15-Bayernliga-Team die Süddeutsche Meisterschaft erreichte. Lena Kaup, die zwei Jahre U17-Bundesliga in Wasserburg gespielt hatte und gleichzeitig Leistungsträgerin im Rosenheimer Damen-Team war, gehört jetzt zum Stamm der Wasserburger Regionalliga-Mannschaft und durfte auch schon einige Minuten Bundesliga-Luft bei den Damen schnuppern. Mit Luis Prantl, der mittlerweile mit Doppellizenz beim FC Bayern München – einem weiteren Kooperationspartner des SB DJK Rosenheim spielt – verstärkte ein Wasserburger die Rosenheimer U14 männlich in der vergangenen Saison. Aktuell spielt sein Bruder Paul in der U12-Bezirksoberliga in der Kreisstadt.

Dieser „doppelte Einsatz“ setzt natürlich bei den Spielern und hauptsächlich auch bei den Eltern großes Engagement voraus, vor allem wenn es um die Fahrten zu Training und Spielen geht. Auch auf anderen Ebenen lebt die Zusammenarbeit der beiden Vereine: Die Bundesliga-Profis aus Wasserburg kommen gerne als Trainer zu den Rosenheimer Camps. Für die Rosenheimer Minis ist es immer ein Highlight als Einlauf-Kids bei den Bundesliga-Spielen in Wasserburg dabei zu sein.

"Ich freue mich sehr darüber, dass wir damals, den richtigen Schritt gemacht haben. Mit dem TSV Wasserburg haben wir einen Partner, auf den wir uns verlassen können“, so das Fazit von Burghart-Schmitt.: „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir dieses Zusammenarbeit so erfolgreich weiterführen und – vor allem auch im männlichen Bereich – noch ausbauen.“ Mit Gaby Brei ist sie sich dabei einig: „Die Kooperation ist absolut ein Gewinn für beide Seiten. Absprachen erfolgen kurz und schmerzlos und was das Wichtigste ist: Unsere Jugendspieler fühlen sich in beiden Vereinen wohl und werden immer bestens betreut. Es stehen nicht die Vereine im Vordergrund, sondern die optimale Förderung des Nachwuchses."

Pressemitteilung TSV Wasserburg Basketball

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser