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Rosenheims Wundertüte und Kolbermoors Kollektiv

OVB
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Markus Wallner ist ein Spieler aus dem 1860-Bayernliga-Kader, der heute eventuell in der Bezirksliga zum Einsatz kommt.

Rosenheim - Die erste englische Woche der noch jungen Saison in der Fußball-Bezirksliga steht an, und sie wartet mit einem hochklassigen Derby auf.

Am Mittwoch, 18.30 Uhr, empfängt die zweite Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim den SV-DJK Kolbermoor.

Für die Rosenheimer stellt diese Partie einen reizvollen Saisonstart dar, denn am ersten Spieltag sagte ihnen der FC Hammerau ab. Dagegen haben die Kolbermoorer schon einen 3:1-Sieg über Ostermünchen auf ihrem Konto.

Dieser Unterschied bedeutet für die Sechziger einen gewissen Nachteil, glaubt ihr Technischer Leiter Hans Fingernagel. Doch was das Personelle angeht, hat er nur Gutes zu verkünden. Markus Ostarek steht wieder zur Verfügung, dazu kommt der Einstand von Zivan Mitrovic, eines blutjungen Neuzugangs aus Wörgl. Sogar der prominenteste Fußballer, den der Verein in der letzten Zeit zu sich gelotst hat, könnte am Mittwoch für die Reserve auflaufen: "Wir hoffen, dass wir für Marco Vorbeck das Spielrecht bekommen. Er hat ein Jahr lang nicht gespielt und soll Spielpraxis bekommen", erklärt Fingernagel. Angesichts solcher Neuigkeiten fällt seine Zielsetzung für das Derby eher noch bescheiden aus: "Wir wollen das erste Heimspiel natürlich erfolgreich gestalten und zumindest nicht mit einer Niederlage in die Saison starten."

Dass der Kader der Reserve von 1860 eine große Wundertüte ist, wenn die Bayernliga-Mannschaft nicht zeitgleich spielt, das weiß auch Kolbermoors Aktivcoach Viktor Gruber. Und es treibt ihm Sorgenfalten auf die Stirn: "Es ist natürlich ein bisschen unglücklich, an einem Mittwoch gegen eine zweite Mannschaft spielen zu müssen." Zusätzliche Asse im Vergleich zum Duell mit Ostermünchen kann Gruber nicht aus dem Ärmel schütteln. Doch er baut darauf, dass sein Team schon Selbstbewusstsein aufgebaut hat. "Die Rosenheimer werden von den Einzelspielern her die bessere Mannschaft haben. Aber wir werden uns teuer verkaufen und wollen als Kollektiv besser spielen", verspricht er.

kh/Oberbayerisches Volksblatt

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