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Rosenheimer Landesligisten recht fair

Nürnberg - Auch für die Landesliga Süd ist das Sportgericht der Bayernliga zuständig. Fünf Spielzeiten ist dieses Gremium aus Nürnberg im Amt. Nun liegt die Bilanz der zurückliegenden Spielzeit für die vier Verbandsligen vor.

Platz eins sicherte sich die Bayernliga (67 Fälle). Es folgen die drei Landesligen Mitte (71), Nord (79) und Süd (81).

Die Landesliga Süd war jahrelang die Vorzeigeklasse der drei Landesligen, worauf Spielleiter Peter Moossmann immer sehr stolz war. Doch nun ist die Südklasse das Schlusslicht aller vier bayerischen Verbandsligen. 81 Fälle sind die Spitze. In der Vorsaison waren es noch 66 Verfahren. Daraus ergibt sich eine Steigerung von 22,7 Prozent. Vorzeigeklubs sind der Meister TSV 1860 Rosenheim und der Vizemeister FC Affing, die beide nur einmal in Erscheinung traten, der SB/DJK Rosenheim hatte zwei Verfahren. Am Ende der Skala ist der SC Fürstenfeldbruck zu finden, gegen den elfmal verhandelt werden musste.

54-mal musste sich das Quartett des Sportgerichts in der Landesliga Süd wegen einer roten Karte bemühen, was eine Steigerung von 28,6 Prozent bedeutet. Ein Spieler der TSV Gersthofen wurde nach einer groben Tätlichkeit mit einem Zuschauer für ein halbes Jahr gesperrt. Das war die höchste Strafe im Herrenbereich, die das Sportgericht der Bayernliga in seiner fünfjährigen Tätigkeit ausgesprochen hat.

Aber auch außerhalb des Spielfeldes gab es Arbeit für das Sportgericht. Gleich in 15 Fällen ging es gegen Trainer, ihre Assistenten oder anderes Funktionspersonal in der Coaching-Zone sowie Funktionäre. Bedenklich ist, dass alleine siebenmal gegen Zuschauer verhandelt werden musste. Nur bei den beiden Rosenheimer Vereinen sowie in Affing, Markt Schwaben, Kempten und Heimstetten blieb es neben dem Spielfeld ruhig.

dme

Rubriklistenbild: © pa

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