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Rosenheimer Pokal-Knaller

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Kapitän bei den Sechzigern: Michael Kokocinski. Fotos Ziegler

Rosenheim - So ein Stadtderby kann man sicherlich als Wunschlos bezeichnen: 1860 Rosenheim trifft im Pokal auf den SB/DJK Rosenheim.

In der ersten Hauptrunde des BFV-Toto-Pokals treffen heute Abend (19 Uhr) im Josef-März-Stadion der SB/DJK und der TSV 1860 zum Rosenheimer Fußball-Derby aufeinander.


Nur wenige Monate, nachdem sich die beiden Teams durch den Sechziger-Aufstieg in die Regionalliga rein ligen-technisch voneinander getrennt hatten, steht also wieder ein Gipfeltreffen auf dem Programm, in dem es um einiges geht. "Dieses Spiel bereichert die Rosenheimer Fußball-Szenerie", ist sich Sportbund-Abteilungsleiter Willi Bonke sicher. Er bezeichnet das Lokalderby als "Traumlos" und erklärt: "1860 war mein Wunschgegner, weil diese Duelle immer eine besondere Atmosphäre gebracht haben." Auch Sechziger-Boss Hans Klinger hat sich mit dem Derby gerne angefreundet: "Für uns ist es auch die vierte ,Englische Woche', da ist es schon auch gut, dass keine Reisestrapazen anfallen. Zudem ist so ein Derby natürlich äußerst interessant."

Kapitän beim SBR: Franz Eyrainer.

Zumal ja die Vorgeschichte mitspielt. Zuletzt traf man sich Anfang Juli an gleicher Stelle im Finale um den OVB-Cup, den sich letztlich die Sechziger durch einen 1:0-Erfolg sicherten. Viel einschneidender waren aber sicherlich die beiden Bayernliga-Punktspiele in der vergangenen Saison, als sich Aufsteiger SB/DJK und der spätere Meister TSV 1860 zunächst im Jahnstadion ein packendes Duell mit einem 3:3-Unentschieden lieferten und die Sportbündler das Rückspiel völlig überraschend, aber durchaus nicht unverdient glatt mit 3:0 gewannen. "Das ist sicherlich noch in Erinnerung", sagt Klinger, der von seiner Mannschaft deshalb auch hofft, "dass sie mit der richtigen Einstellung reingeht, die man in so einem Pokalspiel und zugleich Lokalderby auch benötigt."


1860-Trainer Dirk Teschke muss noch immer ohne Christian und Florian Hofmann sowie Ozan Tuncali auskommen, für den neuen Stürmer Philipp Hallmen ist die Spielberechtigung noch nicht eingetroffen. Hingegen kann sich der vom TSV Buchbach gekommene Mario Staudigl erstmals dem Rosenheimer Publikum präsentieren, dazu könnten Markus Einsiedler und Matthias Haas nach ihren längeren Verletzungspausen wieder erste Spielpraxis sammeln.

Auch SBR-Trainer Manfred Burghartswieser, der nach langen Jahren bei den Sechzigern zum zweiten Mal gegen seinen Ex-Verein antritt, hat nicht alle Mann an Bord. So brummen Daniel Sahdo und Andreas Sollinger noch ihre Rotsperren ab, Michael Hofer und Christian Schnebinger fallen verletzt beziehungsweise praktikumsbedingt bis zur Winterpause aus. So hat der Außenseiter wohl den gleichen Kader wie zuletzt zur Verfügung und der Sportbund-Coach muss nun entscheiden, welche Innenverteidigung sich am besten gegen den höherklassigen Favoriten verkaufen wird. Zudem will Burghartswieser nach den anstrengenden Wochen auch den Spielern, die zuletzt nicht in der Anfangsformation standen, eine Belohnung geben: Gerade Onur Kaya und Alexander Spreitzer, die in der Vorbereitung wichtige Einheiten verpassten, tut diese zusätzliche Spielpraxis gut - und sie ist eine Top-Gelegenheit, um beim Trainer Eigenwerbung zu betreiben. Und dann auch vielleicht den eigenen Abteilungsleiter zu bestätigen, denn Bonke hofft auf eine Sensation: "Man sieht ja oft, welche Überraschungen es im Pokal gibt. Ich glaube jedenfalls fest daran."

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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