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Eckstein verpasst Sensation knapp

Fürth/Bad Endorf - Das war knapp: Der Bad Endorfer Snookerspieler Norbert Eckstein war ganz nahe dran an der Sensation beim Weltranglistenturnier gegen einen englischen Profispieler.

Die Nummer eins der Snooker-Weltrangliste war auch bei den Paul Hunter Classic 2012 der Beste: Mark Selby (England) besiegte im Finale Joe Swail aus Nordirland mit 4:1 und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Für ein Highlight sorgte unterdessen der Ire Ken Doherty, dem ein Maximumbreak von 147 Punkten gelang. Norbert Eckstein aus Bad Endorf schied knapp gegen den Engländer Phil Barnes aus.

Wer einmal zugesehen hat, der muss einfach fasziniert sein: Die Rede ist von Snooker, einer Sportart, die in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Beeindruckend sind auf den ersten Blick für den Laien die geradezu erschreckenden Ausmaße des Tisches und die hohe Anzahl von Kugeln, die erheblich kleiner sind als gängige Poolkugeln. Der Tisch an sich hält mit abgerundeten Taschen und einem ungewohnt schnellen Tuch ebenfalls einige Herausforderungen bereit. Aber vor allem für Zuschauer ist Snooker attraktiv, denn knisternde Spannung, höchste Konzentration und traumwandlerische Präzision sind hier garantiert. Snooker kann wahre Begeisterungsstürme auslösen. Wohl deshalb gehört die Königsdisziplin des Billardsports zu den beliebtesten Sportarten in England und findet weltweit immer mehr Anhänger. Von der Insel kommen auch die feinen Techniker, die diesen Sport derzeit beherrschen. Dort sind mittlerweile über sechs Millionen Spieler in Vereinen organisiert.

Es verwundert deshalb nicht, dass am letzten Wochenende bei den Paul Hunter Classics im fränkischen Fürth 28 Spieler unter den letzten 32 verbliebenen von der Insel kamen. Zwei Chinesen, ein Inder und ein Thailänder vertraten den Rest der Welt. Beim Turnier der PTC-Serie ging es neben insgesamt 70.000 Euro Preisgeld auch um wertvolle Weltranglistenpunkte, so dass in Fürth allein über 80 Profis, angeführt vom Vorjahressieger und Weltranglistenersten Mark Selby antraten. Von den ersten zehn im Ranking fehlte nur der Schotte Stephen Maguire – und der hatte schlichtweg den Meldetermin verpasst.

Auch 40 Amateur-Spieler aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland – Österreich – Schweiz) wagten sich an den grünen Tisch. Davon erreichten allerdings nur sechs die Hauptrunde. Dort schieden dann alle aus, weil sie gegen britische Profispieler antreten mussten. Der besten Spieler hier aus der Region Norbert Eckstein aus Bad Endorf hatte es bereits in der ersten Match mit dem Briten Phil Barnes zu tun. Trotz hervorragendem Spiel verlor er denkbar knapp mit 4:3 auf die vorletzte Kugel. Wie hoch die Leistung Eckstein war, kann man dann einschätzen, wenn man weiß, dass Barnes erst in Runde 6 auf die letzte schwarze Kugel gegen seinen Landsmann Andrew Norman mit 4:3 ausschied, er also unter die besten 32 Spieler des Turniers kam.

Für einen magischen Moment sorgte der „Darling of Dublin“ Ken Doherty. Ihm gelang ein 147-er-Break, also das perfekte Snookerspiel. Obwohl er bereits seit 1990 Snookerprofi ist, war dies sein ersten Maximumbreak unter Wettkampfbedingungen. Für Doherty kam nach einem starken Turnier das Aus im Viertelfinale gegen Mark Selby. Der konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und gegen den Nordiren Joe Swail im Finale mit 4:1 gewinnen.

Pressemitteilung Billardverein Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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