Pressemeldung Sportbund Rosenheim, Abteilung Basketball

Regionalliga-Basketballer müssen bittere Niederlage gegen Vilsbiburg einstecken

Rosenheim - Am Samstag, den 1. Dezember mussten die Regionalliga-Basketball eine bittere Niederlage einstecken: Sie verloren mit 67:75 gegen Vilsbiburg.

Die Befürchtungen im Vorfeld der Partie der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim gegen Vilsbiburg haben sich am Samstag, den 1. Dezember bewahrheitet: Das Team von Coach Bob Miller konnte auch mit Unterstützung des heimischen Publikums die Ausfälle von zwei Schlüsselspielern nicht kompensieren und musste so eine bittere 67:75-Niederlage einstecken, die nach dem gleichzeitigen Sieg vom Tabellennachbarn Bad Aibling gegen Goldbach einen Rückfall auf den vorletzten Tabellenplatz bedeutet. 


Shkelzen Bekteshi schmerzlich vermisst

Im ersten Viertel präsentierten sich die ersatzgeschwächten Rosenheimer wie fast immer ordentlich und konnten dieses folgerichtig noch mit 23:17 für sich entscheiden. Danach brachen die Hausherren aber völlig ein und gaben den zweiten Spielabschnitt bereits vorentscheidend mit 12:27 an die Gäste ab. 

Dabei wurde vor allem der verletzte etatmäßige Aufbauspieler Shkelzen Bekteshi schmerzlich vermisst: Zwar mühte sich Kapitän Jguwon Hogges wie immer redlich, sein Team zu führen, bekam aber diesmal vor allem aus den Reihen der erfahreneren Mitspieler kaum Unterstützung. Osvaldas Gaizauskas erwischte einen rabenschwarzen Tag und auch Breitfeld, Malpede oder Schulezko präsentierten sich nicht in der Form, dass sie die Ausfälle von Bekteshi und Raab kompensieren konnten. 


Rückstand konnte nicht mehr nennenswert verkürzt werden

Resultat waren viele einfache Fehler und eine schwache Verteidigung, die vor allem die Gäste-Topscorer Michael Mayer und Grant Lee Corsi, die zusammen weit über die Hälfte der Vilsbiburger Punkte erzielten, nicht in den Griff bekam. So konnten die Grünweißen den Rückstand auch in der zweiten Halbzeit nie auf weniger als sieben Zähler verkürzen, auch weil die Trefferquote von außen, besonders von jenseits der Dreipunkte-Linie, äußerst dürftig ausfiel. 

Da half es auch nichts, dass die „Nachrücker“ von der Bank wieder eine solide Leistung zeigten und sich allen voran Center Varfie Kromah für weitere Aufgaben empfahl, indem er gegen die reboundstarken Gäste nicht nur überlegt verteidigte und zwölf Abpraller sicherte, sondern nebenbei auch noch acht Punkte für sein Team beisteuerte. So bleibt für die Miller-Schützlinge am Ende die altbekannte Erkenntnis, dass Siege in dieser Saison nur möglich sind, wenn wirklich alle Akteure an der oberen Leistungsgrenze agieren, zumal wenn man nicht in Bestbesetzung antreten kann.

Pressemeldung Sportbund Rosenheim, Abteilung Basketball

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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