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Rosenheimerin wechselt aufs College

Eishockey-Talent Celine Mayer (18) erfüllt sich Kindheits-Traum Kanada: Worauf sie sich am meisten freut

Celine Mayer (rechts) im U18-WM-Spiel gegen die Schweiz im Laufduell.
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Celine Mayer (rechts) im U18-WM-Spiel gegen die Schweiz im Laufduell.

„Es ist, seit ich zwölf Jahre alt bin, mein Traum, nach Kanada zu wechseln“, gab die 18-jährige Celine Mayer im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion zu. Nun erfüllt sich die Rosenheimer Eishockeyspielerin diesen Traum und geht aufs College.

Rosenheim – Kanada gilt als das größte Eishockey-Land der Welt. Das weiß auch Celine Mayer, und hat sich deshalb dazu entschieden, dort auf ein College zu wechseln. Für ein Jahr wird die Rosenheimerin, die zuletzt für den ESC Planegg aufgelaufen ist, auf dem Stanstead College in Quebec spielen und sich dort für Universitäten empfehlen. Eine große Herausforderung, sowohl persönlich als auch sportlich. Immerhin zieht die junge Sportlerin nicht nur an das andere Ende der Welt, sondern hat sich auch für das College entschieden, das vor der Corona-Pandemie fünf Mal in Folge die Meisterschaft gewonnen hat. Im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion erzählte Mayer, warum sie trotzdem nicht ins kalte Wasser geworfen wird und was sie vom Eishockey in Kanada erwartet.

Nach der Station beim ESC Planegg haben Sie sich für den Wechsel nach Kanada entschieden. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Celine Mayer:Ich weiß schon seit Längerem, dass ich nach Kanada möchte. Es ist, seit ich zwölf Jahre alt bin, mein Traum, nach Kanada zu wechseln. Seit meinem Abitur steht auch fest, dass ich nach Stanstead gehe.

Mayer spielte zuletzt für den ESC Planegg.

„ Ich kann als Frau nicht nur vom Eishockey leben.“

Wie kam der Kontakt zustande und was hat Sie letztlich vom Stanstead College überzeugt?

Mayer: Ich hatte mit mehreren Colleges Kontakt. Manche haben mich angeschrieben, andere habe ich selbst kontaktiert. Mir war wichtig, dass das College, sowohl sportlich, als auch akademisch, ein hohes Niveau hat. Ich kann als Frau nicht nur vom Eishockey leben, deshalb war mir auch die akademische Ausbildung sehr wichtig. Stansteads Frauen-Eishockeymannschaft ist auch sehr erfolgreich, sie hat in diesem Jahr die Meisterschaft gewonnen. Ich möchte mich dort für Universitäten empfehlen.

Svenja Voigt, eine Nationalmannschaftskollegin von Ihnen, hat zuletzt drei Jahre lang auf dem Stanstead College gespielt: Haben Sie mit ihr das Gespräch gesucht?

Mayer: Ja, wir haben sehr viel darüber geredet, weil ich mit Svenja auch sehr gut befreundet bin. Sie hat mir das College empfohlen und mir so den Schritt auch erleichtert. Tipps hat sie mir nicht gegeben, aber sie hat mir gesagt, wie es da so ist, sodass ich nicht in das kalte Wasser geworfen werde.

Apropos Nationalmannschaft: Sie wurden bei der U18-Weltmeisterschaft zu einer der besten Spielerinnen Deutschlands gewählt: Wie zufrieden waren Sie mit Ihrer Leistung?

Mayer: Die Auszeichnung hat mich sehr gefreut. Es hat mir sehr viel bedeutet, weil es auch mein letztes U18-Turnier war. Natürlich war ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden und auch ich kann noch an mir arbeiten.

Was erwarten Sie vom Spielstil in Kanada und was gilt es für Sie an ihrem Spiel noch zu verbessern?

Mayer: Ich erwarte generell ein höheres Tempo. Schnellere Schüsse, schnellere Pässe, schnelle Entscheidungsfindung. Wir haben uns das Finale der U18-WM zwischen Kanada und der USA angeschaut, die Spielerinnen sind alle technisch sehr gut. Ich muss noch an meinem Schuss arbeiten, vor allem an der Härte, dass die Schüsse von der blauen Linie besser kommen. Und sonst gibt es auch immer was zum Verbessern.

Im Team Kanada haben auch zwei Spielerinnen des Stanstead College mitgespielt? Haben Sie da schon Kontakt aufgenommen?

Mayer: Ja, Svenja hat mir eine der Beiden vorgestellt und wir haben kurz geredet. Die Andere hab ich noch nicht kennengelernt.

„Ich freue mich auf das Eishockey spielen.“

Auf was freuen Sie sich in Kanada am meisten? Was werden Sie im Gegensatz aus Deutschland vermissen?

Mayer: Ich freue mich besonders auf das Eishockey spielen: das Training, die Trainer, die Halle. Auch darauf, neue Leute kennenzulernen. Vermissen werde ich natürlich meine Familie und meine Freunde und auch die Mannschaft in Planegg.

Wie sieht Ihr Plan für die Zukunft aus?

Mayer: Ich möchte nach dem einen Jahr in Stanstead auf jeden Fall auf einer Universität in Kanada oder den USA studieren, am Liebsten Physik und Mathe. Und natürlich will ich auch auf der Uni weiter Eishockey spielen.

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