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Respekt und Zuversicht

OVB
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Sein Einsatz ist heute fraglich: 1860-Angreifer Thomas Masberg ist angeschlagen.

Rosenheim - Es gibt für den TSV 1860 Rosenheim sicher angenehmere Gegner als gerade jetzt die SpVgg Bayern Hof - die mit großen Hoffnungen startete, aber nach sechs Spielen auf dem vorletzten Platz der Bayernliga steht.

Die Oberfranken, wie immer mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, stehen nach sechs Spielen an vorletzter Stelle der Fußball-Bayernliga und damit gewaltig unter Druck. Das Team von Spielertrainer Daniel Felgenhauer darf sich nicht mehr viel leisten, vor allem keine Niederlage heute (Spielbeginn erst um 16 Uhr!) beim TSV 1860 Rosenheim.

Felgenhauer, erfahrener Ex-Profi bei der SpVgg Greuther Fürth, bei Borussia Mönchengladbach und in Ahlen, weiß: "Für bessere Stimmung kann man am einfachsten mit sportlichem Erfolg sorgen." Am Dienstag hat man den ersten Schritt getan, sich im Toto-Pokal mit dem 2:0 bei Landesliga-Aufsteiger Don Bosco Bamberg wieder einmal ein Erfolgserlebnis verschafft. Wichtig aber sind die Punktspiele. Und da hat Bayern Hof, das Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre sogar um den Bundesliga-Aufstieg spielte, gerade einmal gewonnen. Dem 4:0 über Buchbach aber folgten drei Pleiten in Serie. Und nun muss man zum Tabellenführer nach Rosenheim, eine harte Nuss, aber auch die Chance, sich mit einer Überraschung wieder Kredit zu verschaffen bei den bekannt kritischen Fans in Hof.

Denn dass die Mannschaft "viel mehr Qualität hat, als sie momentan zeigt", ist auch Wolfgang Schellenberg bekannt. "Die haben praktisch alle schon höherklassig gespielt", verweist der Rosenheimer Trainer auf Namen wie Goss, Gareis oder den neu verpflichteten Harald Fleischer. Zwar fällt mit Daniel Sam ein Mann, der vom 1. FC Nürnberg kam, verletzt aus, aber auch ohne ihn ist der Angriff mit Torjäger Bächer und dem wiedergenesenen Bukowski hervorragend besetzt.

Der Respekt ist groß vor den Bayern, aber auch die Zuversicht beim TSV 1860. Schließlich ist man Tabellenführer und Schellenberg glaubt, dass seine Mannschaft gegen spielstarke Kontrahenten, zu denen er Bayern Hof zählt, "besser aussieht als gegen Mannschaften wie Regensburg oder Schalding-Heining". Und dass Hof den Rosenheimern liegt, hat man ja in der letzten Saison schon bewiesen: Vor fast genau einem Jahr feierte 1860 mit dem 2:0 gegen die Oberfranken den ersten Bayernliga-Sieg seit April 1998 und im Rückspiel in Hof gab es wiederum mit einem 2:0 den ersten Dreier unter dem neuen Trainer Wolfgang Schellenberg.

Der allerdings muss nun wieder mit viel Geschick versuchen, aus den verbliebenen Kräften eine starke Mannschaft zu formen. Noch immer fällt fast eine gesamte Elf wegen Verletzungen oder Sperren aus, hinter Thomas Masberg steht ein ebenso dickes Fragezeichen wie hinter Kapitän Michael Kokocinski. Da ist viel Improvisationskunst gefragt, doch Schellenberg vertraut auf seinen "breiten Kader", der viel Qualität habe.

Und er hofft darauf, auch den Zuschauern im Jahnstadion wieder mehr Tore bieten zu können als das eine in den bisherigen drei Heimspielen. Auswärts war die Mannschaft bisher deutlich treffsicherer, nun ruhen die Erwartungen vor allem auf Marco Vorbeck, der im Pokal bei der SpVgg Ansbach seine Torgefahr schon mal deutlich gemacht hat. Nun rückt er erstmals vor heimischem Publikum in die Startformation und will anknüpfen an die Leistung vom Dienstag.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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