TSV und SBR bei oberbayerischen Meisterschaft

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Bei der Kreismeisterschaft noch Gegner, vertreten die Spieler vom SB Rosenheim und von 1860 den Kreis Inn/Salzach bei der oberbayerischen Meisterschaft. Rechts Onur Kaya, der an Sechziger-Keeper Daniel Schmid scheiterte.

Manching - Neue Aufgabe für die beiden Rosenheimer Fußball-Teams: Der TSV 1860 und der SB/DJK vertreten den Kreis Inn/Salzach bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft.

Nachdem es am Dreikönigstag ein Rosenheimer Finale um die Hallenfußball-Meisterschaft im Kreis Inn/Salzach gegeben hatte, vertreten der Titelträger TSV 1860 Rosenheim und Finalist SB/DJK Rosenheim nun den Kreis bei den oberbayerischen Hallenmeisterschaft um den Lotto-Bayern-Hallencup in Manching.


Acht Mannschaften von der Bayern- bis zur Kreisliga treten am Samstag ab 13 Uhr in der Halle am Lindenkreuz an, der Sieger qualifiziert sich für die bayerischen Titelkämpfe am 29. Januar in Würzburg, wo bislang nur der Würzburger FV als Gastgeber fest- steht. Inn/Salzach-Vizemeister SB/DJK Rosenheim hat in Manching eine sogenannte Hammer-Gruppe erwischt: Die Mannschaft von Trainer Walter Werner trifft in der Gruppe 1 auf die beiden Landesliga-Konkurrenten FC Unterföhring und SC Fürstenfeldbruck sowie Gastgeber SV Manching (Bezirksliga Nord), der mit Sicherheit die Unterstützung des Publikums im Rücken hat. Landesliga-Spitzenreiter Unterföhring hat im Kreis München den zweiten Platz erreicht und will die Euphorie aus dem Freien auch unters Hallendach mitnehmen. Fürstenfeldbruck kommt als amtierender Zugspitz-Kreismeister und war im Bezirk Oberbayern in den vergangenen Jahren eine der besten Hallenmannschaften. Und der Bezirksliga-Dritte Manching ist aktueller Titelträger im Kreis Donau/Isar. Beim Gastgeber wirken etliche höherklassig erfahrene Kicker mit, so auch die beiden Ingolstädter Ex-Profis Torsten Holm (Spielertrainer) und Sandi Gusic.

Von der Papierform her einfacher ist die Gruppe 2, in der sich der TSV 1860 Rosenheim befindet. Der Inn/Salzach-Meister ist als Bayernliga-Verein das klassenhöchste Team in diesem Bewerb. In der Gruppe bekommt es die von Franz Höhensteiger betreute Truppe mit dem TuS Geretsried aus der Bezirksoberliga sowie den beiden Kreisligisten FC Neuhadern und FC Schweitenkirchen zu tun. Neuhadern wird von Ex-Profi Branko Zeravica (ehemals VfL Osnabrück) trainiert und ist aktueller Münchner Kreismeister. Zugspitz-Vizemeister Geretsried wird von Ralf Zahn trainiert, einst ein herausragender Hallenkicker. Donau/Isar-Vize Schweitenkirchen steht in der Kreisliga zwar auf einem Abstiegsplatz, hat aber mit Spielertrainer Andi Steinweg (früher Starnberg) und Stürmer Helmut Leidenberger (ehemals Heimstetten) höherklassig erfahrene Akteure an Bord.


Beide Rosenheimer Vereine sind in Manching durchaus mit Chancen. Vorgenommen hat man sich vorerst mal das Erreichen der Halbfinals. Viel wird dabei darauf ankommen, ob die Sechziger und der SBR mit der ersten Garnitur antreten oder den Kader erneut etwas durchmischen. Während für den Sportbund stets auf Bezirksebene das Aus kam, mischte der TSV 1860 bereits mehrmals bei den bayerischen Titelkämpfen mit - vielleicht ist ja diesmal in Würzburg wieder ein Rosenheimer Team mit am Start.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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