Vorstellung "unserer" Athleten für Olympia 2018

Samerberger Skicrosser Eckert siegt bei Olympia-Generalprobe

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Paul Eckert (li.) und Tim Hronek vertreten die Region bei Olympia 2018 im Skicross.

Pyeongchang/Landkreis - Am 9. Februar beginnen in Südkorea die Olympischen Winterspiele 2018. Auch aus unserer Region nehmen zahlreiche Athleten teil. Wir stellen Sie alle vor - heute aus der Sportart Ski Freestyle:

Die Wettkämpfe im Ski Freestyle (MEZ):

Damen: Buckelpiste/So. 11.2. (11.30 Uhr) - Springen/Fr. 16.2. (12 Uhr) - Slopestyle/Sa. 17.2. (5 Uhr) - Halfpipe/Di. 20.2. (2.30 Uhr) - Skicross/Fr. 23.2. (3.30 Uhr).


Herren: Buckelpiste/Mo. 12.2. (11.30 Uhr) - Slopestyle/So. 18.2. (5.15 Uhr) - Springen/So. 18.2. (12 Uhr) - Skicross/Mi. 21.2. (3.30 Uhr) - Halfpipe/Do. 22.2. (3.30 Uhr).

Paul Eckert


Paul Eckert

Der Samerberger Paul Eckert scheint kurz vor Olympia in bestechender Form zu sein. Der Bundespolizist gewann die Olympia-Generalprobe Mitte Januar im kanadischen Nakiska. Es war der erste Weltcup-Sieg in seiner Karriere. "Das war wirklich anstrengend. Ich freue mich natürlich über meinen ersten Sieg riesig", so Eckert nach dem Rennen gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).
Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da der Druck auf Eckert nach der verpatzten letzten Saison und der Olympia-Norm enorm groß war. Vor dem Sieg in Kanada galten sein vierter Platz bei der WM 2015 am Kreischberg und ein 2. Platz beim Weltcup in Bokwang als seine größten Erfolge. Der 27-Jährige war einst als Zweijähriger in den WSV Samerberg eingetreten und hatte dort das Skifahren erlernt. Nach einigen Jahren wechselte er von den Alpinen zu den Skicrossern. In dieser Disziplin geht er auch in Pyeongchang an den Start.

Tim Hronek

Tim Hronek

Auch Tim Hronek startet für Deutschland in Südkorea im Skicross. Der Sportsoldat aus der Sportfördergruppe Bischofswiesen war einst Vize-Weltmeister bei den Junioren und feierte schließlich im Dezember 2016 sein Debüt im Weltcup. Auch chiemgau24.de berichtete schon über das Talent aus Unterwössen.
"Das Rennen ist erst zu Ende, wenn du über der Ziellinie bist. Die Sprünge sollen möglichst flach gehalten werden, man muss die Wellen schlucken. Du musst ständig rechnen, dass einer von hinten oder von der Seite kommt. Vor dir kann jederzeit einer stürzen", sagt Hronek über seine Sportart. Der jüngere Bruder (22) von Skirennläuferin Veronique Hronek entspannt in seiner Freizeit am liebsten beim Mountainbiken oder Bergwandern.

Die weiteren deutschen Athleten:

Lea Bouard, Sabrina Cakmakli, Julia Eichinger, Katharina Förster, Celia Funkler, Kea Kühnel, Florian Wilmsmann.

Weitere Informationen gibt es unter teamdeutschland.de und pyeongchang2018.com (Englisch).

mw

Quelle: rosenheim24.de

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