Vorstellung "unserer" Athleten für Olympia 2018

Gelingt Ferstl noch einmal eine große Überraschung?

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Josef Ferstl und Marina Wallner

Pyeongchang/Landkreis - Am 9. Februar beginnen in Südkorea die Olympischen Winterspiele 2018. Auch aus unserer Region nehmen zahlreiche Athleten teil. Wir stellen Sie alle vor - heute aus der Sportart Ski Alpin:

Die Wettkämpfe im Ski Alpin (MEZ):

Damen: Riesenslalom/Mo. 12.2. (2.15 Uhr/5.45 Uhr) - Slalom/Mi. 14.2. (2.15/5.45 Uhr) - Super-G/Sa. 17.2. (3 Uhr) - Abfahrt/Mi. 21.2. (3 Uhr) - Alpine Kombination/Fr. 23.2. (3 Uhr/6.30 Uhr)


Herren: Abfahrt/So. 11.2. (3 Uhr) - Alpine Kombination/Di. 13.2. (3.30 Uhr/7 Uhr) - Super-G/Do. 15.2. (3 Uhr) - Riesenslalom/So. 18.2. (2.15 Uhr/5.45 Uhr) - Slalom/Do. 22.2. (2.15 Uhr/5.45 Uhr)

Team: Alpine Team Event/Sa. 24.2. (3 Uhr)


Josef Ferstl

Josef Ferstl

Schon mit zwei Jahren stand der gebürtige Traunsteiner Josef Ferstl zum ersten Mal auf Skiern. Sein Vorbild war und ist natürlich immer noch Vater Sepp, der in den Jahren 1978 und 1979 die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gewinnen konnte. Seit 2007 fährt der in Taching am See wohnhafte Ferstl im alpinen Ski-Weltcup. Nach einem verhaltenen Beginn der Saison 2017/18 überraschte Ferstl am 15. Dezember 2017 mit dem Sieg im Super-G von Gröden. Dies war der erste Weltcup-Sieg eines Deutschen in einer Speed-Disziplin seit 13 Jahren (Max Rauffer gewann 2004 ebenfalls in Gröden). Der letzte Super G-Sieg eines Deutschen lag da gar schon unglaubliche 27 Jahre zurück. 1991 hatte Markus Wasmeier in Lake Louise ganz oben gestanden.
Seine Freizeit verbringt Zollwachtmeister "Pepi", wie er auch genannt wird, mit allem, was mit Sport zu tun hat, am liebsten aber auf zwei Rädern. Entweder mit dem Mountainbike in den Bergen, auf dem Rennrad für die konditionelle Fitness oder auf dem Trail-Motorrad. Ferstl wird in Pyoengchang vermutlich nur im Super G und in der Abfahrt an den Start gehen.

Marina Wallner

Marina Wallner

Ihren ersten Auftritt auf der Weltcup-Bühne hatte Marina Wallner im November 2013, als sie mit der hohen Startnummer 63 auf einen ganz starken 16. Platz fuhr. Bei der Junioren-WM 2014 holte sie dann gleich dreimal Bronze. In der folgenden Saison fehlte die Konstanz. Als im November 2015 auch noch ein Kreuzbandriss dazu kam, musste sich die Inzellerin erst mühevoll wieder an die Weltspitze zurückkämpfen. Das gelang im März 2017, als sie im Slalom gleich zweimal unter die besten 10 fuhr. In dieser Saison gelangen Wallner im Slalom gleich vier Top 15-Platzierungen (Killington, Flachau, Zagreb, Lenzerheide).
Die Bundespolizeimeisteranwärterin geht in ihrer Freizeit gerne zum Shoppen, Biken oder Klettern. In Pyeongchang geht sie im Slalom und eventuell auch im Teambewerb an den Start.

Die weiteren deutschen Athleten:

Fritz Dopfer, Thomas Dreßen, Lena Dürr, Christina Geiger, Jessica Hilzinger, Viktoria Rebensburg, Andreas Sander, Alexander Schmid, Linus Straßer, Kira Weidle.

Weitere Informationen gibt es unter teamdeutschland.de und pyeongchang2018.com (Englisch).

mw

Quelle: rosenheim24.de

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