Vorstellung "unserer" Athleten für Olympia 2018

Hager und Akdag: Aus der Starbulls-Schmiede nach Pyeongchang!

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Patrick Hager und Sinan Akdag.

Pyeongchang/Landkreis - Am 9. Februar beginnen in Südkorea die Olympischen Winterspiele 2018. Auch aus unserer Region nehmen zahlreiche Athleten teil. Wir stellen Sie alle vor - heute aus der Sportart Eishockey:

Die Wettkämpfe im Eishockey (MEZ):

Damen: Deutschland nicht qualifiziert


Herren: Finnland - Deutschland/Do. 15.2. (4.10 Uhr) - Schweden - Deutschland/Fr. 16.2. (13.10 Uhr) - Deutschland - Norwegen/So. 18.2. (4.10 Uhr) - Qualifikation Viertelfinale (evtl.)/Di. 20.2. (tbd) - Viertelfinale/Mi. 21.2. (tbd) - Halbfinale/Fr. 23.2. (tbd) - Finale/So. 25.2. (5.10 Uhr)

Patrick Hager

  • Wohnort: München
  • Verein: EHC Red Bull München
  • Social Media: Instagram

Patrick Hager (li.).

Der in Stuttgart geborene Hager wuchs in Rosenheim auf und lernte das Eishockey-"Einmaleins" in der Talentschmiede der Starbulls, bei denen er alle Jugendteams durchlief. Anschließend lief er auch noch in zwei Oberliga-Saisonen für seinen Heimatverein auf, ehe es ihn in die DEL zu den Krefeld Pinguinen zog.
Dort blieb er vier Jahre, ehe er über Ingolstadt (Deutscher Meister 2014) und Köln zum EHC Red Bull München kam, für den er seit dieser Saison auf Torejagd geht.
"Das ist so ein Turnier, was mir als Sportler noch gefehlt hat. Man freut sich einfach riesig, bei Olympia für Team Deutschland antreten zu dürfen", brachte Hager in einem Interview während der Einkleidung in München seine Vorfreude zum Ausdruck. 2014 war das deutsche Team nicht qualifiziert, 2010 hatte sich der damals erst 21-Jährige kurz vor dem Turnier verletzt und konnte so nicht mit nach Vancouver. Chancenlos sieht er sein Team nicht: "Wir haben mit den drei skandinavischen Teams in der Vorrunde zwar keine leichte Gruppe. Da werden wir von Spiel zu Spiel denken. Aber wenn wir weiterkommen, ist in der K.O.-Runde alles möglich!"

Sinan Akdag

Sinan Akdag (re.).

Der gebürtige Rosenheimer Akdag stammt genau wie Hager aus dem Nachwuchs der Starbulls Rosenheim. Der 1,88 Meter große und 89 Kilogramm schwere Verteidiger stand zunächst im erweiterten Aufgebot für Pyeongchang, war dann aber von Bundestrainer Marco Sturm vorerst gestrichen worden. Erst als sich sein Mannheimer Teamkamerad Denis Reul verletzte und absagte, wurde Akdag nachnominiert und gehört somit zum 25 Mann starken Kader für die Olympischen Winterspiele.
Auch Akdag spielte in den Saisonen 2005/06 und 2006/07 noch kurzzeitig für das damalige Oberliga-Team der Starbulls, ehe es über Bad Nauheim und einige wenige (Förderlizenz-)Einsätze in Landshut zu den Krefeld Pinguinen ging. 2014 wechselte Akdag schließlich nach Mannheim. Inzwischen hat er weit über 400 DEL-Spiele bestritten. 2015 wurde er mit den Adlern auch Deutscher Meister.

Die weiteren deutschen Athleten:

Danny aus den Birken, Daryl Boyle, Yasin Ehliz, Christian Ehrhoff, Dennis Endras, Gerrit Fauser, Marcel Goc, Frank Hördler, Dominik Kahun, Marcus Kink, Björn Krupp, Brooks Macek, Frank Mauer, Jonas Müller, Moritz Müller, Marcel Noebels, Leo Pföderl, Timo Pielmeier, Matthias Plachta, Patrick Reimer, Felix Schütz, Yannic Seidenberg, David Wolf.

Weitere Informationen gibt es unter teamdeutschland.de und pyeongchang2018.com (Englisch).

mw

Quelle: rosenheim24.de

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