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Playoff-Führung für den Vizemeister

Wasserburg - Der TSV Wasserburg ist mit dem erhofften Heimsieg in die Playoffs gestartet.

Nach dem 79:62 (42:37)-Erfolg vor 600 Zuschauern in der Badria-Halle führt der Vizemeister in der Best-of-three-Serie gegen den Herner TC und kann am Montag den Einzug ins Halbfinale klar machen. „Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf weil wir lange nervös und unglücklich agiert haben“, meinte Trainer Hans Brei anschließend. „Herne war über zwei Drittel der Partie mindestens ebenbürtig, sehr konzentriert und hat seine Chancen gut genutzt. Aber jetzt wollen wir natürlich am Montag schon ins Halbfinale.“

Das erste Viertel gehörte Doro Richter. Die deutsche Nationalspielerin versenkte zwei Dreier und vier Freiwürfe und verhalf dem Vizemeister so zu einer 27:20-Führung nach dem ersten Abschnitt. Die Gäste waren besser in die Partie gestartet und führten dank Dreier der starken Carlene Hightower (16 Punkte) und Katsiaryna Zberch mit 10:5 (4. Minute). Wasserburg stand in der Folge besser in der Verteidigung und nutze seine Chancen in der Offensive. Rebecca Thoresen und Doro Richter drehten ein 12:16 (6.) in ein 21:16 (8.). Als Ashley Hayes, die nach überstandener Magen-Darm-Infektion einige Minuten spielte, und Verena Stürmlinger am Ende des Viertels auf 27:20 erhöhten, dachten viele, das Match nimmt seinen erwarteten Verlauf. Doch schon im zweiten Abschnitt lief es nicht mehr wie gewohnt.

Zu oft ließ der Vizemeister beste Chancen ungenutzt, vergab selbst Freiwürfe und passte den Ball ins Aus oder zum Gegner. Vor allem Tamara Tatham war vom Pech verfolgt. Normalerweise die Zuverlässigkeit in Person, wollte an diesem Tag kein Ball in den Ring fallen. Verena Stürmlinger hielt die rot-weißen mit fünf Punkten in Serie in Front (32:26/15.). Doch auch Herne hatte sein Visier reichlich falsch eingestellt und nutzte die Wasserburger Schwächephase nicht. Mit der Pausensirene traf Zberch beinahe von der Mittellinie und alles war wieder offen.

Nach dem Wechsel setzten sich die kleinen Fehler und Unzulänglichkeiten im Spiel der Gastgeberinnen fort. Herne verkürzte den Rückstand über die starke Minja Terzic (19 Punkte) stetig und glich zum 50:50 (28.) aus. Die nächsten sechs Punkte machte Hayes mit drei sicheren Sprungwürfen, ehe sie völlig entkräftet auf der Bank Platz nahm. Dieser Vorsprung war Gold wert, denn Herne schlug wieder zurück und war erstmals seit Mitte des Anfangsviertels wieder vorne (56:57/32.). Ein Dreier von Jana Furková leitete dann einen 15:4-Lauf und damit die Entscheidung ein. Herne gelang jetzt kaum mehr etwas, Wasserburg schnappte sich die Rebounds in der Defensive und vorne wurden die sich bietenden Chancen verwertet.

Als Brianne O´Rourke mit dem fünften Foul raus musste und Rebecca Thoresen die Freiwürfe zum 71:62 (39.) versenkte, hisste Gästetrainer Marek Piotrowski die weiße Fahne und brachte die Nachwuchsspielerinnen Melina Müller und Mirja Goddemaier. Die verbleibenden Sekunden nutzte Richter für´s Selbstvertrauen und beendete die Partie, wie sie sie begonnen hatte: mit zwei Dreiern.

Es spielten: Dorothea Richter (23 Punkte), Diana Pop (15), Jana Furkova (13), Rebecca Thoresen (9), Verena Stürmlinger (9), Ashley Hayes (8), Svenja Brunckhorst (2), Tamara Tatham, Mirjiam Unger und Julia Köppl.

TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa

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