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Offensivfeuerwerk in der Badria-Halle

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Svenja Brunckhorst.

Wasserburg - Der TSV Wasserburg hat Platz zwei in der Bundesliga behauptet. Erst in der Schlussphase sicherte der Vizemeister den verdienten 90:84 (48:40)-Erfolg gegen NB Oberhausen.

650 Fans sahen in der Badria-Halle ein äußerst attraktives, schnelles und spannendes Bundesligaspiel, in dem kaum ein Unterschied zwischen dem Tabellenzweiten und jetzt Tabellenletzten auszumachen war. Beide Teams waren offensiv stark mit sehr guten Wurfquoten (51 bzw. 50 Prozent), reboundeten gut und gingen auch sorgsam mit dem Spielgerät um. „Oberhausen war wie erwartet richtig stark, Jennifer Bender hatte einen überragenden Tag, sie war kaum zu stoppen. Wir hätten das Match gerne früher entschieden, aber Oberhausen kämpfte und spielte bis zum Schluss“, verteilte Trainerin Wanda Guyton anschließend Komplimente.

„Die Verteidigung hat am Ende den Unterschied gemacht, weil wir immer an uns geglaubt haben und als echte Mannschaft aufgetreten sind.“ Von Beginn an ging es hin und her - immer mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen. Wasserburg führte schnell und auch scheinbar komfortabel (22:13/7. Minute), denn vorne wurde meist erfolgreich abgeschlossen, während Oberhausen doch den einen oder anderen Fehlwurf produzierte. Mitte des zweiten Viertels war die Führung erstmals zweistellig (36:26/15.), doch die Gäste drückten weiter aufs Tempo und fanden über ihre beste Spielerin, Centerin Jennifer Bender (28 Punkte) wieder zurück in die Partie.

 „Es war sicher das schnellste Spiel der Saison, wir haben das Tempo von Oberhausen gut mitgehen können und viele Schnellangriffe laufen können. Dass wir dann auch mal einen kassieren, lässt sich dabei leider nicht vermeiden“, meinte Guyton. Im dritten Abschnitt hatten die Gastgeberinnen schnell fünf Mannschaftsfouls, Oberhausen marschierte von da an bei jedem weiteren Wasserburger Vergehen an die Freiwurflinie und war dort äußerst treffsicher. Elf von zwölf Freiwürfen verwerteten die Gäste in diesem Viertel und machten auch so den Rückstand beinahe wett (66:64).

Mitte des Schlussviertels war es dann soweit: Melissa Lechlitner versenkte einen Dreier, Leonie Prudent war aus der Halbdistanz erfolgreich - die Gäste führten 72:75. Svenja Brunckhorst leitete mit ihren Dreier zum 77:78 dann die entscheidende Wende ein, die starke Carlene Hightower holte die Führung zurück (82:78/37.), noch in der letzten Minute war bei 86:84 nichts entschieden. Verena Stürmlinger gelang eine halbe Minute vor Ende ein vorentscheidender Steal, anschließend wurde Svenja Brunckhorst gefoult und durfte an die Freiwurflinie.

Die 19-jährige netzte die beiden Würfe nervenstark ein, Oberhausen gelang auch im nächsten Angriff nichts und das Wasserburger Eigengewächs besorgte erneut von der Linie den Endstand. „Freiwürfe entscheiden oft Spiele, sogar Meisterschaften. Heute haben wir unter Beweis gestellt, dass wir im Kopf stark sind. Das macht mich sehr stolz“, lobte Guyton. Die kommende Woche wird für den Vizemeister richtig stressig.

Am Donnerstag kommt Prag in der CEWL, am Freitag empfängt man Bielefeld im Pokal-Achtelfinale und am Sonntag geht's in der Liga nach Leipzig Alle Fans, die das BAUER-Team schon gegen Oberhausen oder Prag unterstützen, können das Pokalspiel am Freitag zum halben Preis genießen. Einfach die Eintrittskarte vom Oberhausenbzw. Pragspiel am Freitag an der Kasse vorzeigen. Dauerkartenbesitzer erhalten selbstverständlich den gleichen Vorzugspreis.

Es spielten: Carlene Hightower (27 Punkte), Sequoia Holmes (25), Svenja Brunckhorst (9), Katharina Kühn (9), Rebecca Thoresen (8), Jana Furková (5), Tiffany Porter-Talbert (4), Jezabel Ohanian (3), Diana Pop, Jessica Höötmann, Verena Stürmlinger und Mirijam Unger.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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