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Tag der offenen Tür beim Sportbund

OVB
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Stefan Strohhofer zum Dritten: Der Landsberger (Nummer neun) markiert hier den 3:1-Führungstreffer für die Gäste. Fotos

Rosenheim - Die neutralen Zuschauer im Josef-März-Stadion sind absolut auf ihre Kosten gekommen: Am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga Süd trennten sich der SB/DJK Rosenheim und der TSV Landsberg mit einem 5:5-Remis.

Es war ein denkwürdiges Spiel, in dem die Rosenheimer zwar einen 1:3-Rückstand wettmachten, allerdings auch dreimal eine Führung verspielten - ein paar Tropfen Baldrian dürften da für die beiden Trainer nicht ausgereicht haben...

"Unglaublich, dass wir den Vorsprung nicht über die Runden gebracht haben", meinte SBR-Coach Walter Werner fassungslos. Die letzten Minuten setzten der Dramatik noch die Krone auf, als die Sportbündler durch ein Eigentor der Gäste in der 88. Minute in Führung gingen und dann mit dem Schlusspfiff doch noch den Ausgleich kassierten und zwei Punkte abschreiben mussten.

Onur Kaya zum Ersten: Der Sportbund-Stürmer erzielt hier den 2:3-Anschlusstreffer.

Mit einem Tor in der 90. Minute endete die Partie, mit einem Treffer fing sie auch gleich an, denn der Sekundenzeiger hatte sich noch nicht einmal um die eigene Achse gedreht, da lagen die Rosenheimer bereits in Führung. Werner Wirkner flankte aus halblinker Position, Christian Schnebinger konnte die Kugel verarbeiten und im Strafraum eiskalt abschließen. Danach blieben die Hausherren noch am Drücker und hatten Pech, dass Michael Tot den Ball an den Innenpfosten setzte (8.). "Wir müssen nach einer Viertelstunde 3:0 führen", klagte Werner.

Danach war es aber mit der Rosenheimer Offensiv-Herrlichkeit vorbei und Landsberg drückte dem Spiel seinen Stempel auf - allen voran Stefan Strohhofer, der mit einem lupenreinen Hattrick für die Pausenführung der Lechstädter sorgte. Beim Ausgleich kombinierte sich Landsberg über drei, vier Stationen zum Torerfolg, bei der Führung traf Strohhofer nach einer Standardsituation per Kopf und den dritten Treffer erzielte er technisch fein mit einem überlegten Schuss vom Sechzehner genau in den Winkel. Nur gut für den SBR, dass Onur Kaya kurz vor dem Seitenwechsel nach Hereingabe von Tot noch verkürzte und damit zur Aufholjagd blies.

Diese vollendete er zunächst selbst, weil auch der Rosenheimer Angreifer einen Hattrick erzielte. Das 3:3 fiel nach schönem Zuspiel von Philipp König, beim 4:3 setzte Kaya richtig nach und traf - der SBR war mit einem Doppelschlag wieder in Führung. Dann aber mussten Dominik Schlosser und Christian Schnebinger angeschlagen raus, zudem verpasste Werner Wirkner die Riesenchance zum 5:3 und damit wohl zur Entscheidung. Und bei Landsberg schwang sich ein weiterer Offensivspieler zum "Sportbund-Schreck" auf: Robert Rakaric hatte in der 77. Minute das Ballglück und erzielte das 4:4. "Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände", wie SBR-Coach Werner meinte und damit zwei verkorkste Rettungsaktionen seiner Defensive ansprach. Das Match sollte aber noch einmal an Fahrt gewinnen: Nach einer Ecke köpfte Tot in Richtung Landsberger Tor, der eingewechselte Abdul Ayoglu setzte den Ball in die eigenen Maschen. Und doch fehlte den Rosenheimern die Stabilität, um den Sieg zu behalten: Per Kopf setzte Rakaric mit dem 5:5 den Schlusspunkt.

SB/DJK Rosenheim: Vockensperger, Dominik Schlosser (ab 66. Sollinger), Spreitzer, Höhensteiger, Eyrainer, Tot, Poschauko, Schnebinger (ab 72. Filiz), Kaya, Wirkner, König (ab 76. Feldner).

Schiedsrichter: Hartl (SV Aicha vorm Wald).

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 (1.) Schnebinger, 1:1 (16.) Strohhofer, 1:2 (28.) Strohhofer, 1:3 (40.) Strohhofer, 2:3 (42.) Kaya, 3:3 (49.) Kaya, 4:3 (50.) Kaya, 4:4 (77.) Rakaric, 5:4 (88., Eigentor) Abdul Ayoglu, 5:5 (90.) Rakaric.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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