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Brendel/Funk schaffen Weltcup-Qualifikation

Der Bad Feilnbacher Florian Funk (rechts) und sein Partner Tim Brendel sind mit dem Saisonstart zufrieden.
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Der Bad Feilnbacher Florian Funk (rechts) und sein Partner Tim Brendel sind mit dem Saisonstart zufrieden.

Oberhof/Königssee - Der Bad Feilnbacher Florian Funk und sein Rodel-Partner Tim Brendel vom RC Berchtesgaden sind mit dem Saisonstart zufrieden. Sie haben die Weltcup-Qualifikation geschafft.

Beim ersten Qualifikationslehrgang auf der Kunsteisbahn im thüringischen Oberhof kamen Tim Brendel (RC Berchtesgaden) und Florian Funk (BC Bad Feilnbach) nur sehr zögerlich aus den Startblöcken. Nach langer Vorbereitungszeit über die Sommermonate war nun das erste Mal wieder Eistraining angesagt.

Man merkte den beiden Athleten an, dass die übliche Routine erst wieder einkehren muss. Somit konnten sie ihrer Favoritenrollen nicht ganz gerecht werden, wenngleich sie auch nur um einen Wimpernschlag von zwei Tausendstelsekunden in drei Wertungsläufen geschlagen wurden.

Am Königssee drehten sie aber den Spieß um. Die in Oberhof siegreichen Löffler/Küchler (Renngemeinschaft aus Sachsen und Thüringen) wurden mit knapp drei Zehntelsekunden auf die Plätze verwiesen. Trotzdem konnten Brendel/Funk sich nicht so recht freuen. Der Vorsprung sieht sehr komfortabel aus, hätte aber viel höher sein können. Durch einen größeren Fehler im unteren Bahnteil, wo sie den Schlitten kurz quergestellt hatten, haben sie eine wesentlich bessere Zeit "weggeworfen".

In der dritten Trainingswoche in Winterberg (Hochsauerland) sammelte das bayerische Doppel erst einmal ein paar schmerzhafte Erfahrungen. Nach Trainingsstürzen auf der Hochgeschwindigkeitbahn, die zum Glück mit leichten Prellungen uns Abschürfungen glimpflich ausgingen, brauchte es ein wenig Zeit, bis sich Brendel/Funk zurecht fanden.

Auch der Wettkampftag in Winterberg begann nicht gerade wunschgemäß. Bei starkem Nebel wurden die beiden Leichtgewichte durch die aufreifende Bahn stark benachteiligt. Trotzdem schafften es Brendel/Funk Dank ihrer guten Aerodynamik mit einem knappen vier Hundertstel Vorsprung zu gewinnen.

Beim letzten Qualifikationsrennen des C-Kaders für die Nominierung für den Junioren-Weltcup lief es für die bayerischen Athleten nicht nach Plan. Im ersten Lauf lagen sie auf Platz zwei noch vor ihren direkten Konkurrenten um den Gesamtsieg, Löffler/Küchler, konnten sie den zweiten Lauf mit Tagesbestzeit für sich entscheiden. Allerdings ging der 3. Durchgang komplett in die Hose, sodass am Ende nur ein 3. Platz für Altenberg und ein 2. Platz im Gesamtklassement stehen blieb.

Für Brendel/Funk bedeutet diese bittere Niederlage, dass sie zwar für den Junioren-Weltcup qualifiziert sind, aber sie werden aus Kostengründen zum ersten Weltcuprennen nach Lillehammer (Norwegen) nicht mitgenommen. Ihr erster Einsatz ist somit erst beim 2. Weltcup auf ihrer Heimbahn am Königssee.

Ein Saisonziel wird nun sehr schwer zu erreichen sein. Brendel/Funk wollten dieses Jahr den Gesamtsieg im Weltcup anpeilen. Mit nur fünf Starts bei sechs Rennen wird dies bei der starken Konkurrenz ein äußerst schwieriges Unterfangen. Es gibt aber auch so noch genügend Saison-High-Lights mit der Junioren-WM in Park City, der Junioren-EM in Oberhof, bei der sie immerhin als Titelverteidiger anreisen, sowie die deutsche Meisterschaft. Hier werden sie sich auch mit den A-Kader-Athleten Wendl/Arlt und Eggert/Benecken am heimischen Königssee messen.

re/OVB-Heimatzeitungen

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