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Noch einen Sieg vom Titel entfernt

OVB
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Jubel bei Wasserburgs Co-Trainerin Wanda Guyton, Chefcoach Hans Brei und Verena Stürmlinger nachdem der zweite Sieg feststand. Fotos Ziegler

Wasserburg - Die Basketballdamen des TSV Wasserburg sind nur noch einen Schritt vom sechsten Titel ihrer Geschichte entfernt. **Spiel vorverlegt auf 15 Uhr**

Achtung:

Um dem Bayerischen Rundfunk eine zeitnahe Berichterstattung zu ermöglichen, wurde das Spiel von 18 Uhr auf 15 vorverlegt.

Nach dem 88:74-Heimsieg gestern fehlt dem aktuellen Vizemeister nur noch ein Erfolg über die Saarlouis Royals, um sich das Meisterschild von den Saarländerinnen zurückzuholen. Knapp 1000 begeisterte Fans feierten ihr Team nach dem zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen minutenlang, als wenn der Titel schon unter Dach und Fach wäre.

"So weit ist es natürlich noch lange nicht", mahnte Trainer Hans Brei. "Unsere Ausgangsposition ist jetzt optimal, aber der Sport schreibt die wunderlichsten Geschichten." Rebecca Thoresen, die beste am Sonntagnachmittag, stimmte ihren Coach voll zu. "Wir sind noch lange nicht durch, nächsten Samstag wollen wir den Sack zumachen. Das schöne dabei, wir haben überhaupt keinen Druck. Der lastet voll auf Saarlouis."

Nicht zu stoppen: Rebecca Thoresen (23 Punkte).

Im Gegensatz zum Freitag startete Wasserburg im zweiten Finale furios. Die Gastgeberinnen führten schnell 14:4 (4. Minute) und trafen beinahe aus jeder Lage. "Es ist alles aufgegangen, offensiv wie defensiv", zeigte sich Brei sehr begeistert von der Vorstellung seiner Mannschaft. "Wir haben Saarlouis seiner Stärken beraubt und waren im Angriff sehr geduldig und variabel." Wasserburg zog davon, über 19:11 (6.) auf 31:21 nach dem ersten Viertel. Thoresen versenkte bis dahin jeden Wurf, Geburtstagskind Doro Richter hatte bereits zwei Dreier eingenetzt und legte zu Beginn des zweiten Abschnitts noch einen nach. "Die erste Halbzeit war schon sehr gut", sagte die jetzt 27-jährige, die mit der BG Dorsten in drei Finalserien gegen Wasserburg unterlegen war. "Nach der Pause haben wir dann eigentlich nur mehr mitgespielt und den Vorsprung verwaltet."

Entschlossen zum Sieg: Wasserburgs Diana Pop.

Zum größten Problem der Gastgeberinnen entwickelte sich die Unterlegenheit beim Rebound (31:40) und die daraus resultierende Foulbelastung. Weil sich die Gäste wiederholt auch in der Offensive die Abpraller griffen (18), wusste sich Wasserburg oft nur mit Fouls zu helfen. Saarlouis durfte deshalb allein in der ersten Hälfte 23- mal an die Freiwurflinie, ließ dort aber acht Punkte liegen. Thoresen und Jana Furková gingen mit drei Fouls in die zweite Halbzeit, auf der Gegenseite waren Petra Manaková und Stina Barnert ebenso belastet.

Kritisierte ständig und lautstark die Schiedsrichter-Entscheidungen: Gäste-Trainer René Spandauw.

Das dritte Viertel war zu Beginn ein Offensivfeuerwerk, vergleichbar mit dem ersten Abschnitt. Ashley Hayes war mit zehn Punkten im dritten Abschnitt die Hauptdarstellerin, ihr Dreier bedeutete die bis dato höchste Führung (62:42/26.). Saarlouis konterte, doch Thoresen hatte eine Antwort parat - 67:46 (28.). Gästetrainer René Spandauw ließ seine Damen jetzt über das gesamte Feld verteidigen und das zahlte sich aus. Wasserburg tat sich zunehmend schwer, überhaupt zu einem vernünftigen Wurf zu kommen, traf bis Ende des Viertels nicht mal seine Freiwürfe, Saarlouis machte sieben Zähler in Serie zum 67:53, noch war das Match nicht gelaufen. Doch Furková, Svenja Brunckhorst und Thoresen sorgten wieder für eine komfortable 20-Punkte-Führung (75:55/33.), im Prinzip war das Match damit durch, auch wenn Saarlouis verzweifelt um jeden Ball kämpfte. Die Gäste kamen aber nicht mehr näher als auf 13 Punkte heran.

Am kommenden Samstag, 18 Uhr, kann Wasserburg mit einem weiteren Auswärtssieg die Meisterschaft einfahren. Spiel vier wäre am Sonntag, 9. Mai, 15.30 Uhr, wieder in der Badria-Halle.

Es spielten: Rebecca Thoresen (23 Punkte), Ashley Hayes (19), Jana Furkova (15), Dorothea Richter (13), Tamara Tatham (8), Mirjiam Unger (4), Diana Pop (4), Svenja Brunckhorst (2), Verena Stürmlinger und Katharina Kühn.

Florian Danner (Oberbayerisches Volksblatt)

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