TSV Wasserburg startet am Sonntag in die Rückrunde

Zum Rückrundenstart: Blick nach oben gerichtet

OVB
+
Krystal Vaughn hat in Prag (31 Punkte) ein sehr gutes Spiel gezeigt und wurde von Trainer Hans Brei gelobt.

Wasserburg - Nach einer durchwachsenen Hinrunde mit sechs Siegen und fünf Niederlagen, werden die Karten für den Meister TSV Wasserburg neu gemischt.

Durchwachsener war eine Saison wohl selten für den amtierenden deutschen Basketball-Meister TSV Wasserburg. Nach sechs Siegen und fünf Niederlagen empfangen Wasserburgs Basketball-Damen am Sonntag um 16 Uhr in der Badria-Halle die SV Halle Lions im ersten Spiel der Rückrunde.


Begonnen hatte die aktuelle Bundesliga-Saison ja fast nach Plan. Nach den ersten drei Spielen gegen den SV Halle, die Rhein Main Baskets und die Chemcats Chemnitz führte Wasserburg die Tabelle erst einmal an. Doch dann kam nach einer Führung im vierten Spiel vor heimischem Publikum gegen den USC Freiburg mit dem unglücklichen Sturz und der Verletzung von Leistungsträgerin Tiffany Porter-Talbert auch der freie Fall für den Meister. Klappen wollte erst einmal fünf Spiele lang gar nichts mehr und erst der Sieg gegen den Tabellenletzten TV Saarlouis bremste die Talfahrt in den Tabellenkeller.

Was dann folgte war ein klarer Sieg gegen die OKE Panthers aus Osnabrück (76:55) und ein Thriller gegen die NB Oberhausen am vergangenen Sonntag (86:85), bei dem die Entscheidung erst mit dem Ende der Spielzeit fiel - nichts für schwache Nerven.


Mit derzeit zwölf Punkten ist der TSV Wasserburg zwar nur auf dem achten Tabellenplatz zu finden, doch befindet er sich mit diesem Ergebnis in guter Gesellschaft. Nördlingen, Marburg, Rotenburg und Osnabrück weisen derzeit denselben Zähler auf und die Differenz zum Tabellenzweiten, die Rhein-Main-Baskets aus Langen, beträgt lediglich zwei Punkte. Man kann also davon ausgehen, dass schon der nächste Spieltag ordentlich Bewegung in die Tabelle bringen wird. Tabellenführende sind nach wie vor die Eisvögel USC Freiburg (18 Punkte).

Die erste Begegnung in dieser Saison gegen die SV Halle Lions im September war für das Team von Wanda Guyton und Hans Brei eine klare Sache (68:45). Doch wie auch der TSV Wasserburg konnte der Zehnte der Tabelle drei der letzten fünf Spiele für sich entscheiden; und das gegen die Nummern zwei und drei (Rhein-Main Baskets und BV Wolfenbüttel). Das lässt nicht unbedingt auf ein Formtief schließen.

Doch auch auf Wasserburger Seite hat man am vergangenen Dienstag im CEWL-Spiel gegen den VS Prag gezeigt, dass man selbst noch in ausweglosen Situationen noch zu Höchstform auflaufen kann. "Sheena Moore hat da noch einmal ein nervenstarkes Finale abgeliefert und auch Krystal Vaughn hat mit 31 Punkten ein sehr gutes Spiel gezeigt", so Trainer Hans Brei. Die Stimmung im Team sei locker und der größte Druck erst einmal weg. Er sieht im SV Halle auf alle Fälle einen Gegner, der im Moment viel an Qualität zurückgewonnen hat. Und mit Nadja Prötzig und Tamara Tatham kommen auf gegnerischer Seite zwei ehemalige Wasserburger Spielerinnen zurück an den Inn, denen nicht nur die Badria-Halle, sondern auch das Wasserburger Spiel noch vertraut sein dürfte.

In der Halbzeitpause der Begegnung gibt es anlässlich des Sponsorentags von Auto Eder ein Gewinnspiel. Als Hauptpreis winkt ein mobiles Navigationssystem.

wag

Kommentare