Spannende Gruppen bei Zwischenrunde: Ein Favorit muss auf alle Fälle Segel streichen

Mindestens einen erwischt es

OVB
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Favorit mit Torhunger: Der TSV 1860 Rosenheim (hier Yunus Karayün) will in der Mittagsgruppe für genügend Treffer sorgen.

Rosenheim - Im Hallenfußball-Sparkassenpokal 2010 gehen am Samstag die drei Zwischenrundengruppen in der Rosenheimer Gabor-Halle über die Bühne, das erste Spiel wird dabei um 10 Uhr angepfiffen.

Lesen Sie hier den Originalbericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Mindestens einen erwischt es

Im Hallenfußball-Sparkassenpokal 2010 ist jetzt die entscheidende Phase angebrochen: Nachdem sich aus dem 45er-Feld innerhalb von drei Vorrunden nun 18 Mannschaften für die Zwischenrunde herauskristallisiert haben, gilt es nun, die besten sechs für das Finale zu ermitteln. Die drei Zwischenrundengruppen gehen am morgigen Samstag in der Rosenheimer Gabor-Halle über die Bühne, das erste Spiel wird dabei um 10 Uhr angepfiffen.

Einzige Überraschung bislang war das Ausscheiden von Bezirksligist SV Ostermünchen in der Vorrunde. Ansonsten sind die favorisierten Teams alle noch im Rennen, allen voran die beiden Rosenheimer Clubs TSV 1860 (als Bayernligist die klassenhöchste Mannschaft) und SB/DJK (amtierender Pokalsieger) sowie der SV-DJK Kolbermoor und Vorjahres-Vize TSV Bad Endorf. Doch für mindestens ein Team der drei letztgenannten kann es bereits am Samstag ein böses Erwachen geben, denn sie treffen in einer Zwischenrundengruppe aufeinander und nur zwei Mannschaften pro Gruppe schaffen es bis ins Endturnier - hier ist also schon Hochspannung programmiert!

Der Modus der Zwischenrunde ist altbewährt: Sechs Teams spielen in einer Gruppe, die jedoch noch in zwei Untergruppen á drei Vereine unterteilt ist. Der jeweils Dritte jeder Untergruppe scheidet vorzeitig aus, die vier verbliebenen Teams ermitteln nach den Überkreuzspielen in einer eigenen Tabelle die beiden Finalrundenteilnehmer.

Interessant wird es bereits am Vormittag: Ab 10 Uhr startet die Zwischenrundengruppe IV mit dem SV Amerang (Kreisklasse), ASV Au (Kreisliga) und TV Feldkirchen (Kreisklasse) in der Untergruppe A sowie dem TuS Großkarolinenfeld (Kreisliga), der FT Rosenheim (B-Klasse) und dem TSV Wasserburg (Bezirksoberliga) in der Untergruppe B. Dabei ist es keineswegs so, dass der BOL-Vertreter der Top-Favorit und der B-Klassist der krasse Außenseiter ist - das hat bereits die Vorrunde mit einer euphorisch aufspielenden Freien-Turner-Mannschaft gezeigt, die Wasserburg am Rande eines Punktverlustes hatte. Einen kompakten Eindruck hinterließen bislang die beiden Kreisligisten aus Au und Großkaro.

Einen klaren Favoriten gibt es am Samstag in der Mittagsgruppe (Zwischenrunde V) ab 13 Uhr: Bayernligist TSV 1860 Rosenheim dürfte bei normaler Leistung ein Finalticket reserviert haben. Die Sechziger treffen in der Untergruppe A auf den B-Klassisten FC Iliria Rosenheim und Kreisligist SV Forsting. In der Untergruppe B spielen der TuS Prien (Kreisklasse), der SV Vogtareuth (Kreisliga) und der TSV Bernau (Kreisklasse). Obgleich zwei Kreisligisten hier im Rennen sind, gibt die Leistung in der Vorrunde Anlass, dass hier eher die beiden Kreisklassen-Clubs aus der Chiemseeregion höher einzuschätzen sind - zumal sich Prien und Bernau in den letzten Jahren schon des Öfteren für das Finale qualifizieren konnten.

Das große Highlight steigt dann ab 16 Uhr mit der Zwischenrundengruppe VI und gleich drei potenziellen Titelanwärtern. In der Untergruppe A trifft Pokalverteidiger SB/DJK Rosenheim (Landesliga) zunächst auf den TSV Neubeuern (Kreisklasse) und den ASV Happing (A-Klasse), in der Untergruppe B duellieren sich der SV Westerndorf (Kreisliga), der SV-DJK Kolbermoor (Bezirksliga) und Futsal-Meister TSV Bad Endorf (Kreisliga). Mindestens einen der "Großen" wird es hier also schon erwischen - und die Teams aus Neubeuern, Happing und Westerndorf sind heiß darauf, den arrivierten Clubs ein Bein zu stellen, sodass vielleicht noch einen zweiten Favoriten das Aus ereilt.

Bereits nach dem letzten Zwischenrundenspiel erfolgt in der Gabor-Halle die Auslosung für das Finalturnier, das ja am Freitag, 15. Januar, am gleichen Ort über die Bühne gehen wird.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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