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Maximilian Hibler ist Europameister

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Geschafft: Maximilian Hibler aus Rimsting am Chiemsee ist Opti-Europameister.

Piran - Die Sensation ist perfekt. Maximilian Hibler vom Segelclub Prien am Chiemsee ist Europas bester Optimistensegler.

Vor Piran in Slowenien setzte er sich gegen 147 Konkurrenten aus 41 Nationen und fünf Kontinenten durch. Mit dem 13-jährigen Maximilian Hibler aus Rimsting am Chiemsee, Mitglied des Segelclubs Prien, siegte erstmals ein deutscher Optimistensegler bei den Buben. Den deutschen Triumph perfekt machte Pauline Rothlauf vom Bayerischen Yacht Club Starnberg, die bei den 100 Mädchen siegte und damit ihren im Vorjahr errungenen Titel verteidigte.

Dieser zweifache Titelgewinn ist einmalig in der Geschichte der Opti-Europameisterschaft. Dass die Sieger aus Bayern kommen, freute Sabine Böhmer, die mit ihrem Mann Lutz das bayerische Team betreute, ganz besonders. Auch der Präsident des Bayerischen Seglerverbandes, Joerg von Hoermann, sowie der bayerische Landestrainer Dr. Thomas Reulein waren von den Leistungen der bayerischen Segler sehr beeindruckt. Insgesamt hatten sich acht bayerische Optimist- Seglerinnen und Segler für diese Europameisterschaft qualifiziert.

Die Starts bei dieser Europameisterschaft waren bei dem riesigen Feld nicht einfach. Hibler ließ sich aber nicht beeindrucken und zeigte bereits bei den ersten zwei Rennen mit einem achten und einem dritten Rang in diesem Riesenfeld gleich am ersten Tag, dass er ganz vorne mitmachen wollte. Am zweiten Regattatag zog zunächst ein gewaltiges Gewitter durch, so dass die jungen Segler an Land bleiben mussten. Dann ging es auf das Wasser und Hibler zeigte sich erneut hochkonzentriert. Er segelte auf die Plätze fünf, zwei, sieben und drei und lag nach diesem Tag in der Gesamtwertung an vierter Stelle.

Der dritte Tag war der "deutsche Tag", Maximilian Hibler hatte sich bei einem Startversuch am Vortag zum siebten Rennen einen Frühstart eingefangen. Trotzdem dieser Lauf nicht mehr zu Ende gesegelt werden konnte, zählte dieser Frühstart auch für den nächsten Start, so dass der Rimstinger erst einmal zuschauen musste. Das motivierte ihn aber offensichtlich, denn nervenstark segelte er anschließend zu einem Wettfahrtssieg und ließ einen fünften Rang folgen. Das bedeutete die Führung nach dem dritten Regattatag, jetzt hieß es den letzten Tag noch gut zu überstehen, denn bei insgesamt zwölf Wettfahrten gab es zwei Streichergebnisse, die das Feld nochmals durcheinander würfeln konnten.

Es lief dann bei sehr schwierigen Windverhältnissen zwar nicht ganz optimal, noch dazu, da ein Landsmann des am zweiten Gesamtrang liegenden Ungarn versuchte, Maximilian etwas abzudecken. Doch der 13-Jährige segelte sich frei und ein 19. Rang, den er streichen konnte sowie ein 18. Rang, der in die Wertung kam, reichten sicher zum Titelgewinn.

ni

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