Erfolgloses Wochenende für Martin Tomczyk

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Lausitzring - Auch kein Glück im Rennen am Sonntag: Ein Defekt am Samstag hatte Martin Tomczyk für den vierten Lauf der DTM zu weit zurückgeworfen.

„Es gibt eigentlich nicht viel zu diesem Rennen zu sagen. Ich bin am Ende des Feldes gestartet und am Ende des Feldes ins Ziel gekommen." So nüchtern beurteilt Martin Tomczyk das Ergebnis des vierten Rennens der DTM-Saison. Der Rosenheimer kam auf dem 19. Platz ins Ziel und konnte keine Punkte mitnehmen.

Tomczyk meinte weiter: "Wir waren an diesem Wochenende einfach nicht gut genug und haben nicht die Leistung gezeigt, die wir eigentlich zeigen sollten. Es gibt eine Menge Arbeit im Hinblick auf das nächste Rennen. Fest steht aber, dass so etwas in diesem Jahr nicht noch einmal passieren darf.“ Die Probleme zogen sich tatsächlich durch das gesamte Wochenende. Schon am Samstag war das Rennen so gut wie verloren. Ein Schaden am Auto hatte verhindert, dass Martin Tomczyk in der Qualifikation eine richtig schnelle Runde fahren konnte. Er ging vom letzten Platz aus ins Rennen und machte bis zur Zielflagge nur wenige Positionen gut.

Ein durchwachsenes Rennen

Vom Start aus aus kam der Rosenheimer zunächst gleich nach vorne. In der ersten Kurve kam es im hinteren Feld zum Gerangel. Tomczyk machte einen Bogen darum und hatte am Ende der ersten Runde Platz 17 rausgefahren. Was folgte war ein Rennen im hinteren Mittelfeld, von wo aus er sich nicht weiter verbessern konnte. Er fiel bis zum Ende noch zwei Plätze zurück.

Nach vier von zehn Rennen ist Tomczyk daher noch immer ohne Meisterschaftspunkte. Charakteristisch für die derzeitige Lage war eine Kollision zwischen ihm und seinem eigenem Teamkollen, Andy Priaulx. Dessen Rennen war durch eine Durchfahrtsstrafe sowieso gelaufen. Trotzdem wurden sich beide nicht einig, als Tomczyk überholen wollte. Für den Rosenheimer endete die kleine Kollision mit einem Dreher.

Gary Paffett (Mercedes) fuhr derweil einen ungefährdeten Sieg nach Hause und kassierte dafür 25 Punkte. Zweiter wurde Mike Rockenfeller (Audi) vor Christian Vietoris (Mercedes).

Der Stand in der Meisterschaft

1. Rockenfeller (Audi), 59 Punkte; 2. Spengler (BMW), 59 Punkte; 3. Paffett (Mercedes), 47 Punkte; 4. Viertoris (Mercedes), 40 Punkte.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Tomczyk

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