Die sechs Finalisten stehen fest: Amerang, Wasserburg, Bernau, TSV 1860, SB/DJK und Endorf sind weiter

Kolbermoor scheitert in harter Gruppe

Szenen aus der dritten Zwischenrunde: Ein starker Happinger Torhüter hielt gegen den SBR seinen Kasten sauber (links) und eine der äußerst ruppigen Aktionen der Kolbermoorer im Spiel gegen Bad Endorf. Fotos Ruprecht

Rosenheim (OVB) - Das Finale im Hallenfußball-Sparkassenpokal, der offiziellen Meisterschaft der Spielgruppe Chiem, ist komplett.

Bayernligist TSV 1860 Rosenheim, Titelverteidiger SB/DJK Rosenheim (Landesliga), Bezirksoberligist TSV Wasserburg, Kreisligist TSV Bad Endorf und die beiden Kreisklassisten SV Amerang und TSV Bernau haben sich für das Endturnier am kommenden Freitag, 18 Uhr, in der Rosenheimer Gabor-Halle qualifiziert.

In einer sehr ausgeglichenen Zwischenrunde IV löste der SV Amerang vorzeitig sein Finalticket. Mit Siegen über Au und Großkarolinenfeld kamen die Ameranger schon früh auf sechs Punkte und waren damit nicht mehr einzuholen. Die Niederlage im letzten Spiel war somit für den SVA nicht mehr relevant - wohl aber für Wasserburg und Großkarolinenfeld. Weil die Wasserburger mit 4:1 siegten, schafften sie den Sprung ins Endturnier und Großkaro ereilte das Aus. Der ASV Au besiegte zwar Wasserburg, verlor aber gegen die beiden anderen Konkurrenten, Feldkirchen und die Freien Turner waren chancenlos. Zum besten Spieler wurde in dieser Gruppe Wasserburgs Davide Guerrieri gewählt, bester Torhüter wurde Christian Rechl vom SV Amerang.

Ergebnisse: SV Amerang - ASV Au 3:0, TuS Großkarolinenfeld - FT Rosenheim 2:0, SV Amerang - TV Feldkirchen 3:0, TuS Großkarolinenfeld - TSV Wasserburg 1:1, ASV Au - TV Feldkirchen 1:0, FT Rosenheim - TSV Wasserburg 1:5, SV Amerang - TuS Großkarolinenfeld 2:1, ASV Au - TSV Wasserburg 4:3, ASV Au - TuS Großkarolinenfeld 1:2, SV Amerang - TSV Wasserburg 1:4.

Tabelle: 1. SV Amerang 6:5 Tore/6 Punkte, 2. TSV Wasserburg 8:4/4, 3. TuS Großkarolinenfeld 4:4/4, 4. ASV Au 5:8/3, 5. TV Feldkirchen, 6. FT Rosenheim.

Sparkassen-Direktor Ulrich Maier und dessen Sohn Florian losten im Beisein von Armin Bernard die Finalrunde aus.

Die Zwischenrunde V fand ebenso ein spannendes Finalspiel mit einer Qualifikation in letzter Minute. Der TSV Bernau gewann völlig überraschend gegen 1860 Rosenheim und steht so mit den Sechzigern im Endturnier. Leidtragender dieser Sensation war der TuS Prien, der auf der Tribüne mit ansehen musste, wie Lokalrivale Bernau in der Tabelle vorbeizog. Den Prienern hatte letztlich nicht geholfen, dass sie Forsting mit 8:2 abfertigten und 1860 am Rande einer Niederlage hatten. Den Sechzigern reichte der Sieg über Prien aus, nachdem man zuvor schon die Tormaschinerie angeworfen hatte. Ohne Chance waren Forsting, Vogtareuth und der FC Iliria. Zum besten Spieler wurde der Sechziger Danijel Majdancevic gekürt, als bester Keeper der Priener Stephan Mehlhart ausgezeichnet.

Ergebnisse: TSV 1860 Rosenheim - FC Iliria Rosenheim 7:0, TuS Prien - SV Vogtareuth 2:1, TSV 1860 Rosenheim - SV Forsting 8:0, TuS Prien - TSV Bernau 2:2, FC Iliria Rosenheim - SV Forsting 2:3, SV Vogtareuth - TSV Bernau 0:4, TSV 1860 Rosenheim - TuS Prien 2:1, SV Forsting - TSV Bernau 2:4, SV Forsting - TuS Prien 2:8, TSV 1860 Rosenheim - TSV Bernau 0:2.

Tabelle: 1. TSV Bernau 8:4/7, 2. TSV 1860 Rosenheim 10:3/6, 3. TuS Prien 11:6/4, 4. SV Forsting 4:20/0, 5. SV Vogtareuth, 6. FC Iliria Rosenheim.

In der Zwischenrunde VI gab es eine dicke Überraschung und ein hart geführtes Duell. Die Überraschung war das 0:0 des ASV Happing gegen den SB/DJK Rosenheim - was aber für den Sportbund ohne Folgen blieb, da Happing die Überkreuzspiele verpasste. Das harte Spiel fand zwischen Kolbermoor und Bad Endorf statt, in dem die Kolbermoorer über die Grenzen hinaus agierten, zwei Zeitstrafen und eine rote Karte durch Patrick Eder kassierten. Letztlich verlor der Bezirksligist diese Partie und anschließend auch gegen den SBR, sodass der Pokalverteidiger und Bad Endorf die beiden Finalplätze einnehmen. Bester Spieler wurde hier Bad Endorfs Florian Bortenlänger, bester Torhüter der Kolbermoorer Spielertrainer Viktor Gruber.

Ergebnisse: SV/DJK Rosenheim - TSV Neubeuern 6:1, SV Westerndorf - SV-DJK Kolbermoor 0:2, SB/DJK Rosenheim - ASV Happing 0:0, SV Westerndorf - TSV Bad Endorf 1:1, TSV Neubeuern - ASV Happing 2:1, SV-DJK Kolbermoor - TSV Bad Endorf 0:2, SB/DJK Rosenheim - SV-DJK Kolbermoor 3:2, TSV Neubeuern - TSV Bad Endorf 0:5, TSV Neubeuern - SV-DJK Kolbermoor 2:5, SB/DJK Rosenheim - TSV Bad Endorf 5:1.

Tabelle: 1. SB/DJK Rosenheim 14:4/9, 2. TSV Bad Endorf 8:5/6, 3. SV-DJK Kolbermoor 7:7/3, 4. TSV Neubeuern 3:16/0, 5. ASV Happing, 6. SV Westerndorf.

Nach der letzten Entscheidung wurden die Gruppen für das Finalturnier am Freitag ausgelost: In der Gruppe A treffen der SV Amerang, TSV Bad Endorf und SB/DJK Rosenheim aufeinander, in der Gruppe B der TSV Bernau, TSV 1860 Rosenheim und der TSV Wasserburg.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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