Thomas Mooser coacht künftig die Kirchanschöringer Zweite:

„Jeder Akteur soll Freude dran haben, zu spielen“

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Künftig Coach der 2. Kirchanschöringer Mannschaft in der Kreisklasse: Thomas Mooser (31), zuletzt Spieler des Landesliga-Teams und Trainer der Dritten, mit der er den Aufstieg in die A-Klasse realisierte.
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Kirchanschöring - Zuletzt coachte er die Kirchanschöringer Dritte und führte sie von der B- in die A-Klasse. Jetzt rückt Tom Mooser als Trainer in die 2. SVK-Mannschaft auf, die in der Kreisklasse kickt.

Die Kaderplanungen für die drei Fußball-Herrenteams des SV Kirchanschöring im Hinblick auf die kommende Spielzeit laufen bereits auf Hochtouren. Immerhin stellt der SVK drei Mannschaften im Spielbetrieb - in der Landesliga, der Kreisklasse und der A-Klasse -, weshalb es auch in der Führungsetage zu einer Umstrukturierung beziehungsweise einer Rotation gekommen ist. Rudi Tschoner, bislang Teamchef der 2. Mannschaft, hat sein Amt niedergelegt. Der Ex-Reichenhaller wird eine leitende und koordinierende Funktion im sportlichen Bereich der Zweiten und der Dritten übernehmen. Als Nachfolger von Tschoner tritt Thomas Mooser (Stammverein SV Saaldorf) an. Das A-Klassen-Team wird künftig von Bernhard Mühlbacher betreut.

Lücke im SVK-Führungsteam wird gefüllt

„Es ist gut, dass Rudi uns nicht nur als Freund, sondern auch als Aktiver erhalten bleibt. Mit seinem Engagement und hohen Einsatz hat er bereits vergangenes Jahr gezeigt, als es alles andere als einfach war, dass er uns sehr gut tut. Besonders in der Funktion, die er jetzt einnehmen wird. Da hatten wir in unserem Führungsteam bisher eine Lücke“, betont Abteilungsleiter Manfred Abfalter.

Konkret peilen Tschoner und Mooser an, prekäre Personallagen zu vermeiden und ein stabiles Spielergerüst zu schaffen, auf dem in der Folge aufgebaut werden kann. Dazu soll Tschoner organisatorische Aufgaben im Umfeld übernehmen und möglichst gute Rahmenbedingungen für die sportliche Entwicklung herbeiführen. „Mit Tom habe ich ein sehr gutes Verhältnis und einen angeregten Austausch. Ich freue mich auf die kommende Arbeit“, so Tschoner, der 1999 als Aktiver mit dem TSV Bad Reichenhall in die Bezirksliga aufstieg.

Bernhard Mühlbacher und Rudi Tschoner kennen sich ebenfalls bestens. Mühlbacher - einst Spieler bei der DJK Otting und dem ESV Traunstein - beendet sein fünfjähriges Spielertrainer-Engagement beim TSV Tengling und orientiert sich nun nach Kirchanschöring. Mit der 3. Mannschaft wird er die Premieren-Saison in der A-Klasse bestreiten, dabei wohl selbst wieder die Fußballschuhe schnüren und erstmals für Gelb-Schwarz auf Punkte- und Torejagd gehen. Maßgeblich unterstützt wird er dabei von Kapitän und Torwart Michael Zehentner.

Mit Jörg Butt auf Lehrgang

Um sich voll und ganz auf seinen Trainerjob konzentrieren zu können, wird Thomas Mooser künftig nicht mehr für die Erste des SVK auflaufen. Der diplomierte Sportwissenschaftler arbeitet in Österreich und hat bereits in den vergangenen Jahren seine Klasse auf und am Rande des Rasens unter Beweis gestellt. „Der Aufwand, den Tom betreibt, ist bemerkenswert. Er wird uns und vor allem die Spieler weiter nach vorne bringen“, ist sich Abfalter über den 31-Jährigen sicher. Mooser besitzt seit März dieses Jahres die B-Lizenz. In Leipzig belegte der gebürtige Saaldorfer den entsprechenden Lehrgang über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten mit so namhaften Ex-Profis wie Jörg Butt, Timo Rost oder dem Ex-HSVler Ingo Hertzsch. „Eine tolle Erfahrung“, schwärmt Mooser noch heute.

Grundsätzlich sollen der SV Kirchanschöring II und III kontinuierlich ein Weg eingeschlagen, dessen primäres Ziel heißt: Die Entwicklung jedes Einzelnen und des Teamgefüges zu fördern. Den sportlichen Erfolg stellt man bei den Gelb-Schwarzen vorerst in den Hintergrund.

Selbst weiter aktiv

Tom Mooser, der als Aktivcoach im zentralen Mittelfeld oder Abwehrbereich agieren wird: „Mir geht es darum, dass jeder einzelne Akteur Freude daran hat zu spielen und sich bemüht, als Fußballer besser zu werden. Auch die Bereitschaft, andere Dinge dafür hinten anstehen zu lassen ist wichtig, um als eigenständige Mannschaft weiterzukommen - der Rest kommt dann irgendwie von selbst“.

Quelle: SV Kirchanschöring/Bruno Tschoner / bit

Quelle: rosenheim24.de

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