SV Kirchanschöring stellt sich vor

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Kirchanschöring - In drei Wochen beginnt die Saison in der Fußball Landesliga und dann müssen die etablierten Vereine bei der Reise zu den Auswärtsspielen auch nach Kirchanschöring.

Heutzutage leicht zu finden, weil es in den Mannschaftsbussen ja mittlerweile auch „Navis“ gibt. Trotzdem sprechen die Kirchanschöringer selbst vom „Gallischen Dorf“ das die großen Vereine in der Landesliga ein wenig ärgern will. Und so war am Wochenende bei der Vorstellung der Mannschaft auch eine gewisse Aufbruchsstimmung zu spüren, man will in der neuen Spielklasse bestehen.


Immerhin gibt es durch die neuen Strukturen im Bayrischen Fußball diesmal keinen Absteiger und die ersten Acht nach dieser Saison kommen automatisch in die Bayernliga. Von Platz 9 bis 15 sind Relegationsspiele zum Aufstieg anberaumt. Trotzdem gibt sich Spielertrainer Robert Berg bedeckt, was die Saisonziele betrifft: „Unser Ziel ist Platz 15, wenn wir unseren Kader anschauen, dann müssen wir alles rausholen, um dieses Ziel zu erreichen.“ Das sagt auch sein Co-Trainer Günter Heberle, angesichts der sehr jungen Mannschaft: „Für uns als Trainer ist es sehr wichtig, die jungen Spieler weiter zu entwickeln. Da haben wir alle Hände voll zu tun, aber ich denke, die Erfolge werden sich einstellen.“

Alleine schon der Aufstieg des SVK in der vergangenen Saison nach einem Entscheidungsspiel gegen Garching (2:0) war ein nicht geplanter Erfolg gewesen. In der Abschlusstabelle belegte das Team in der Bezirksoberliga den zweiten Platz. „Ein unglaubliches Gefühl, dieser Aufstieg, da läuft es einen Eiskalt den Buckel runter“, erinnert sich Heberle, der in seiner Karriere einiges erlebt hat. Immerhin spielte der SVK bereits vor 34 Jahren einmal in der Landesliga. Mittlerweile hat sich aber einiges geändert. So dürfen bei Heimspielen Getränke nur in Bechern ausgeschenkt werden und bei Speisen gibt es Plastikbesteck, so schreibt es der Verband aus Sicherheitsgründen vor.


Für das Projekt Landesliga ist der Kader auch noch verstärkt worden, fünf Neuzugänge sind zu der jungen Mannschaft dazu gekommen. So Florian Hofmann und Andreas Siegel aus der dritten österreichischen Liga vom SV Seekirchen. Zum ersten Punktspiel am 23. Juli kommt es zum Duell der Aufsteiger gegen Eching. Diese werden das „Gallische Dorf“ unweit des Waginger Sees auch ohne „Navi“ finden, immerhin kreuzte man mit diesem Gegner bereits in der vergangenen Saison die Klingen.

SJH

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