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Wieder Top 50: ATP-Rente gesichert

Größter Moment für Christopher Kas (rechts) in 2010: Erster Sieg für Deutschland in Stuttgart mit Daviscup-Kapitän Patrick Kühnen (links) und Partner Andi Beck.

London - Trostberger Tennisprofi Christopher Kas wagt neuen Versuch mit festem Doppelpartner, um in der ATP-Weltrangliste durchzustarten.

Im November 2008 stand der Trostberger Tennisprofi Christopher Kas (früher TC 1860 Rosenheim) auf Rang 23 der Doppel-Weltrangliste - sein bislang bestes Ranking. Dorthin will der 30-Jährige im kommenden Jahr, um dann beim ATP World-Tour-Finale, das derzeit in London läuft, dabei sein zu können. Aktuell steht er auf Platz 49. "Ich bin sehr froh, damit habe ich mir die ATP-Rente gesichert", freut sich der Doppel-Spezialist, der auch im deutschen Daviscup-Team den Durchbruch geschafft hat.

ATP-Rente bekommen Spieler, die fünf Jahre in der Einzel-Weltrangliste unter den Top 100 stehen oder in der Doppel-Weltrangliste unter den Top 50. Christopher Kas startete im Jahr 2006 auf der ATP-Doppel-World-Tour mit Philipp Petzschner (Bayreuth) und lag am Ende des Jahres exakt auf Platz 50. Dann wurde er immer besser. 2007 auf 42, 2008 auf 27, 2009 auf 33, jetzt eben 49.

Höhepunkte des Jahres 2010 waren der Turniersieg mit dem Serben Viktor Troicki in Bangkok und die Finalteilnahme mit Petzschner in Stuttgart. Dazu kam der erste Sieg für Deutschland im Daviscup mit Andi Beck Stuttgart) in Stuttgart gegen Südafrika und der Sieg mit Philipp Kohlschreiber beim Rasen-Turnier in Halle über Roger Federer. Mein Ziel ist es, jedes Jahr mindestens ein Turnier zu gewinnen, das habe ich geschafft", berichtet Christopher Kas, der das Jahr beim mit 75 Millionen Euro höchst dotierten Hallen-Turnier in Paris beendet hat. Es gab an der Seite von Kohlschreiber eine Erstrunden-Niederlage gegen die Spanier Almagro/Marrero mit 8:10 im Champions-Tiebreak des dritten Satzes. "Enger gehts kaum, aber das ist eben Doppel-Tennis, ein oder zwei Bälle entscheiden am Schluss", sagt der Trostberger.

Kas wird Anfang Januar in Doha ins neue Jahr starten. Danach geht es auch schon zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, zu den Australian Open nach Melbourne. Dort feiert der Trostberger ein kleines Jubiläum, denn es wird sein 20. Grand-Slam-Turnier in Folge. Das Jahr 2011 geht der 30-Jährige mit einem festen Partner an. In Tokio hatte ihn der Tscheche Frantisek Cermak angesprochen, der zu den ganz Großen im Doppel gehört. Cermak spielte in diesem Jahr mit dem Slowaken Michal Mertinak als festes Doppel und schloss auf ATP-Rang 24 ab. Der 34-Jährige kann Vorhand wie Rückhand spielen und hat bislang 22 Doppel-Titel gewonnen. Einer war es heuer, jener in Kuala Lumpur. Cermak stand zudem in den Finals von Umag und Doha.

"Ich denke, wir passen gut zusammen, Frantisek ist ein super Typ, den auf der Tour jeder mag", urteilt Christopher Kas über seinen neuen Partner. Für ihn ist es der zweite Anlauf. Zu Jahresbeginn war er mit dem Belgier Dick Norman gestartet. Die "Freundschaft" hielt jedoch nicht lange. Norman wechselte zum Südafrikaner Wesley Moodie und steht mit ihm im Finale in London diese Woche. Kas und Cermak waren heuer dreimal aufeinandergetroffen, mit dem besseren Ende für den deutschen Daviscupspieler. Der gewann in Hamburg und Dubai, wogegen es in Halle eine Niederlage setzte. Ziel ist es, mit Cermak vor allem bei den großen Events weit zu kommen. Hier war die Bilanz heuer mit verschiedenen Partnern eher bescheiden. So wird speziell neben den Grand Slams in Australien, Paris, London und New York der Fokus auf die Masters-1000-Turniere gelegt in Cincinatti, Indian Wells, Madrid, Miami, Monte Carlo, Paris, Rom, Shanghai und Toronto.

kk/Oberbayerisches Volksblatt

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