Laböck mit viel Selbstvertrauen zur WM

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Prien - Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ist die Priener Snowboarderin Isabella Laböck zur Weltmeisterschaft ins spanische La Molina gefahren.

Die für Klingenthal/Sachsen startende Sportlerin konnte zuletzt beim Weltcup in Bad Gastein ihre gute Form untermauern und kam auf den vierten Platz. Bereits im Dezember hatte sie beim Weltcup in Telluride/USA mit dem zweiten Platz für ein Ausrufezeichen gesorgt. Zuletzt kam sie bei den Deutschen Meisterschaften im Parallel Riesenslalom beim Sieg von Anke Karstens auf den dritten Platz.


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„Meine Form stimmt und ich werde keine Gegnerin unterschätzen, schließlich verfolgt jeder das selbe Ziel und will eine Medaille gewinnen“, so die 24jährige Bundespolizistin vor der Reise nach Spanien. „Man sollte mich auf der Rechnung haben“, sagt die Prienerin. Als Favoritinnen sieht sie die Schweizerin Fränzi Mägert-Kohli und Marion Kreiner aus Österreich. Ihre eigene Leistungssteigerin führt sie darauf zurück, dass sie im vergangenen Jahr extrem an mentaler Stärke gewonnen habe. „Das lässt mich ganz anders Snowboarden“, verrät sie.


Eine besondere Taktik nächste Woche bei der WM verfolgt Isabella Laböck nicht. Sie werde rangehen wie bei einem normalen Weltcuprennen. „Wichtig ist, aus dem Training ein gutes Gefühl mitzunehmen und ganz in mir zu sein und mich auf mich konzentrieren“, lautet ihre Formel. Kurz vor dem Wettkampf will sie quasi die Strecke von La Molina verinnerlichen. So hat man nach einigen Protesten im Vorfeld der Weltmeisterschaft auf eine andere Piste verlegt, vielen Sportlerinnen war die ursprüngliche Piste zu steil.

„Diese neue Piste kenne ich noch nicht“, erzählt sie. Die letzten Rennen konnte Isabella Laböck richtig genießen, vor allem in Bad Gastein war die Stimmung gut. „Wir Mädels im Weltcupzirkus mögen uns mal mehr oder weniger, so ist das halt bei Frauen“, schmunzelt Laböck. „Im Rennen sind wir Rivalinnen und jeder ist sich selbst der nächste. Bis zum entscheidenden WM-Lauf in La Molina hofft Laböck, dass auch die Schmerzen im Finger nachlassen, beim kleinen Finale in Bad Gastein gegen Claudia Riegler hatte sich stark gestoßen.

Nach der Ankunft in La Molina bleibt für Isabella dann noch genügend Zeit, die Handverletzung auszuheilen, schließlich finden ihre großen Rennen im Parallel-Riesenslalom und Slalom erst am Schluss der WM am kommenden Mittwoch und Freitag statt.

SHu

Quelle: rosenheim24.de

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