Inzeller Eisschnellläufer vor Saisonfinale

Dufter: "Super-WM mit tollen Erfahrungen!"

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Roxanne Dufter

Inzell/Erfurt - Für die Inzeller Kadersportler geht es auf das Saisonende zu. Nach der Mehrkampf-WM geht es für die Athleten nun nach Heerenveen oder Erfurt:

So wird Moritz Geisreiter am kommenden Wochenende beim Eisschnelllauf-Weltcupfinale im holländischen Heerenveen die heimischen Farben vertreten. Gabi Hirchbichler hat die Teilnahme nur knapp verpasst und wird mit dem Rest der Inzeller Gruppe an einem Überprüfungswettkampf in Erfurt teilnehmen. Dort wird nach der Mehrkampf-WM am Wochenende in Berlin auch Roxanne Dufter starten. 

Die 24-Jährige hat eine aufregende Saison mit vielen positiven Erlebnissen hinter sich. „Zwickst mich, ich glaube ich träume“, ist derzeit ihr Lieblingsspruch. Sie hat nicht nur den Sprung ins Weltcup-Team geschafft, sondern sich gleich für zwei Weltmeisterschaften qualifiziert. Im Herbst 2015 ist ihre Karriere noch auf der Kippe gestanden. Vor allem die Mehrkampf-WM hat Dufter als Zugabe betrachtet. Dort schaffte sie zwar nicht den Einzug ins Finale, trotzdem gelangen ihr wichtige Schritte nach Vorne. 

Über 500 Meter lief sie mit 40,26 Sekunden eine persönliche Flachlandbestzeit. Auch über 3.00 Meter kam sie mit 4:15,39 Minuten knapp an ihre persönliche Bestzeit heran. Über 1.500 Meter wurde sie in 1:59,91 Minuten 14te, was in der Endabrechnung der 17. Platz bedeutete. „Es war ein Superwochenende mit tollen Erfahrungen“, freute sich die „Xeni“ nach ihren Auftritt in Berlin. Großes Lob gab es dafür auch von ihrem Heimtrainer Danny Leger. „Das war eine Super-WM für sie, ich habe das schon im Training gesehen, wie gut sie drauf ist.“ 

Eher durchwachsen sah Leger die Leistung von Moritz Geisreiter. Der Langstreckenspezialist schnitt laut seinem Trainer wie erwartet ab. „Mir war klar, dass nicht mehr viel geht“, so Leger und hofft, dass sein Schützling am Wochenende in Heerenveen noch einmal einen guten Abschluss findet. Geisreiter verpasste nach den 500-, 1.500- und 5.000 Meter das Finale über seine Paradestrecke, die 10.000 Meter. 

„Ich habe mich nicht auf das WM-Wochenende vorbereiten können, da ich im Vorfeld mit einem Atemweginfekt kurz krank gewesen bin“, so Geisreiter und meinte selbstkritisch: „Leider bin ich nicht nur auf den kurzen Strecken, sondern über fünf Kilometer weit hinter meinen eigenen Können zurückgeblieben. Das will ich beim nächsten Mal unbedingt besser machen.“ Gefallen hat Geisreiter aber die tolle Stimmung in Berlin, dank der vielen Holländer auf den Rängen. „Das war wirklich eine lässig aufgezogene Veranstaltung“, so das Lob des 28-Jährigen.

SJH

Quelle: rosenheim24.de

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