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Immer wieder verrückte Resultate

OVB
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Der zweikampfstarke A-Juniorenspieler Georg Lenz (rechts) hat sich im Bayernligateam der Sechziger schnell zurecht gefunden.

Rosenheim - Großbardorf gewinnt, Ansbach gewinnt, Bayreuth und Frohnlach holen jeweils einen Punkt - die Ergebnisse der Nachholspiele in der Fußball-Bayernliga waren nun nicht unbedingt nach dem Geschmack des TSV 1860 Rosenheim.

Doch Trainer Wolfgang Schellenberg nimmt's gelassen: "Ich habe schon vor drei Wochen gesagt, dass wir nicht auf die anderen schauen dürfen. Am Saisonende gibt es immer wieder verrückte Resultate."

SBR: An gute Leistungen anknüpfen

Also muss man selbst was tun, am besten den Lauf fortsetzen, den man mit dem Amtsantritt von Schellenberg begonnen hat. Zehn Punkte aus vier Spielen sind imponierend, waren aber, wenn man die Situation in der Tabelle anschaut, absolut lebensnotwendig. "Nicht nachlassen, weiter punkten", fordert also Schellenberg vor dem Gastspiel am Samstag (15 Uhr) bei der Drittligareserve der SpVgg Unterhaching. Die ist Tabellenzweiter, hat aber zuletzt mit einem 1:4-Debakel in Bayreuth selbst zur Reihe der etwas komischen Ergebnisse beigetragen.

Torschütze für Haching war ein alter Bekannter, Timo Heinze hat bis zur D-Jugend in Rosenheim gespielt, ehe er beim FC Bayern zum Jugendnationalspieler, zum deutschen A-Jugendmeister und schließlich zum Kapitän der U23 geworden ist. Letzten Sommer wechselte er nach elf Jahren an der Säbener Straße zu Unterhaching, saß aber zuletzt in der 3. Liga meist auf der Bank und sammelt nun Spielpraxis in der Bayernliga. Mit Eugen Martin und Maximilian Pfaffinger gehören zwei weitere Ex-Sechziger zum Team von Trainer Alfred Ruthe, während Sebastian Mützel inzwischen meist im Kader des neuen Chefcoachs Klaus Augenthaler steht.

"Es gibt wohl keinen Gegner, den wir so gut kennen wie die Hachinger", sagt Schellenberg und stuft die junge Mannschaft als "sehr spielstark, technisch und taktisch gut ausgebildet" ein. Aber genau das könnte zum Vorteil für das Kathrein-Team werden: "Es ist natürlich einfacher, wenn man aus einer kompakten Ordnung heraus das Spiel gegen den Ball forcieren kann", weiß der Coach und sagt: "Das wünschen sich sicher 90 Prozent der Bayernligisten."

Schellenberg steht, bis auf die Langzeitverletzten, der gesamte Kader zur Verfügung, Zuversicht zieht er aus der ersten Halbzeit im Spiel gegen Memmelsdorf. "Das war ganz ordentlich, darauf kann man aufbauen." Für den deutlichen Abfall in der zweiten Hälfte zeigt er Verständnis: "Wir hatten nun vier Spiele unter einer enormen Drucksituation, da muss man der Mannschaft auch so etwas mal zugestehen."

Der Druck aber bleibt, gerade wegen der Ergebnisse der direkten Konkurrenz. Sieben Punkte, rechnet Schellenberg, wird man noch holen müssen, um das große Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen. "Mit 44 oder 45 Zählern geht man wohl in die Relegation", fürchtet er. Und das will er tunlichst vermeiden.

Inzwischen stellt der TSV 1860 weiter die Weichen für die kommende Saison. Nun steht auch der Trainer der U23 fest, die um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft. Christian "Wiggerl" Donbeck übernimmt die Mannschaft als Nachfolger von Christian Fleißner, der zu seinem Stammverein TSV Altenmarkt zurückkehrt.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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