Der Rosenheimer DTM-Fahrer Martin Tomczyk startet am Sonntag in Brands Hatch

"Ich will jedes Rennen vor Bruno sein"

OVB
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Martin Tomczyk liegt derzeit auf Platz 2 in der DTM.

Rosenheim - Vier Wochen Sommerpause sind vobei. Für den Rosenheimer DTM-Fahrer Martin Tomczyk geht es nun von Platz zwei aus in die zweite Saisonhälfte.

Vor dem Rennen am Sonntag in Brands Hatch sprach die OVB-Sportredaktion mit Tomczyk.


Blickt man nach einer solchen Pause angespannter in die nahe Zukunft?
Nein, eher relaxed. Klar ist gegen Ende der Saison immer etwas mehr Anspannung als am Anfang vorhanden, vor allem wenn man um die Meisterschaft kämpft. Trotz alledem versuche ich den Druck so gering wie möglich zu halten und einfach meine Rennen zu fahren.

Es war lang genug frei - vier Wochen, um genau zu sein. Genug Zeit, Motorengeräusche gänzlich aus dem Kopf zu bekommen. Wie hat das bei Ihnen funktioniert?
Mir ist das sehr gut gelungen. Das war auch genauso geplant, in den Urlaub zu gehen und komplett abzuschalten. Zusammen mit meiner Christina haben wir entspannt, haben nicht über Motorsport nachgedacht. So habe ich versucht, mich bestmöglich auf die letzten vier Rennen vorzubereiten.
Zum sechsten Mal geht es nach Brands Hatch. Die vergangenen fünf Rennen haben Sie immer in den Top Ten beendet. Kann man sagen, die Strecke liegt Ihnen?

Strahlt Zuversicht aus: Der Rosenheimer Martin Tomczyk. Die Strecke ist schon eine spezielle Strecke. In Brands Hatch ist das Qualifying sehr wichtig, um möglichst weit vorn zu stehen. Man kann sehr wenig überholen, deswegen versucht man sehr viel über die Strategie aufzuholen. Das hat in den letzten Jahren immer sehr gut funktioniert, da hat die Strategie sehr gut gepasst. Ich habe immer Positionen gutmachen können. Trotz allem gehört eine gute Portion Glück dazu, im richtigen Moment in die Boxengasse einzubiegen. Es ist der kürzeste Kurs der Saison und es ist sehr schwierig und anstrengend, auch wirklich die richtige Strategie zum Positionsgewinn zu finden.

Strahlt Zuversicht aus: Der Rosenheimer Martin Tomczyk.

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