Zwei Spielerinnen verlängern

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Bleibt in Wasserburg: Jessica Höötmann.

Wasserburg - Der TSV Wasserburg hat mit zwei wichtigen Spielerinnen des Meisterkaders die Verträge verlängert: Jessica Höötmann und Jezabel Ohanian werden weiter das rot-weiße Trikot überstreifen.

Damit hat der Doublesieger bereits vier deutsche Spielerinnen unter Vertrag, angesichts der Deutschen-Quote ein wichtiger Umstand.


Für Jessica Höötmann ist das erste Jahr in Wasserburg traumhaft verlaufen, zwei Titel geholt, einen Platz in der Starting-five erkämpft und auch noch gut eingelebt. "Wasserburg ist nach nur einem Jahr meine zweite Heimat geworden. Die Umgebung ist toll, die familiäre Atmosphäre einzigartig, die Fans großartig und die beiden Titel waren das Sahnehäubchen." Für die kommende Saison hat sich die 25-Jährige vorgenommen, am Reboundverhalten zu arbeiten. Im Spiel am Korb sieht auch Coach Hans Brei das größte Potenzial. "Egal ob in der Offensive oder in der Defensive, sie kann mit ihren 1,90 Metern noch sehr viel effektiver sein." Davon abgesehen ist er begeistert von der menschlichen Seite der Psychologiestudentin, die von der ersten Minute an umgänglich und offen auf Trainer und Mitspielerinnen zugegangen ist und ein echter Gewinn für das Team ist.

Bleibt in Wasserburg: Jezabel Ohanian.

Das gilt auch für Jezabel Ohanian, deren Statistiken nicht den wahren Wert für das Team aussagen. Ihre 6,3 Punkte im Schnitt mögen spärlich erscheinen, beim deutschen Meister rangierte sie damit vergangene Saison aber auf Platz vier der internen Korbjägerliste, hinter Holmes, Porter-Talbert und Thoresen. Im ausgeglichenen Wasserburger Kader lieferte sie also konstant wichtige Punkte von der Bank. "Sie hat dazu gelernt", lobt Brei, "und rennt nicht immer mit dem Kopf durch die Wand, so wie früher oft. Sie weiß jetzt genau, wann und wo sie ihre Würfe am besten bekommt. Dazu ist sie eine Kämpferin, die immer 100 Prozent gibt und eine vorbildliche Einstellung hat." Die 33-Jährige hat in ihrem zweiten Wasserburger Jahr die zweite Meisterschaft gewonnen (nach 2007) und wirkte deutlich entschlossener und selbstbewusster auf dem Parkett. Und ganz nebenbei hat sie ihre berufliche Karriere in Angriff genommen, seitdem sie in der Praxis des Wasserburger Physiotherapeuten Hans Friedl ihre im Sportstudium erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzt. Es scheint, als wäre Jezabel Ohanian angekommen - sportlich, beruflich und privat.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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