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Heimische Piloten sind gerüstet

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Werner Daemen (vorne) und der Raublinger Filip Altendorfer (86) im Duell auf abtrocknender Piste.

Sachsenring - Gut gerüstet für ihr "Heimspiel" am Salzburgring sind die heimischen Fahrer, die in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) Gas geben.

Zwar lief es zum Abschluss der "ersten Halbzeit" in der IDM nicht für alle nach Wunsch, doch zeigten sie wieder einmal ihr Potenzial und sind in den Gesamtwertungen gut vertreten.

Der Waginger Christian Kellner, der dem RTC Traunstein angehört, überzeugte in der Supersport-Klasse mit den Rängen drei und sieben. Damit nimmt der Pilot des Teams SKM Racing Shell Advance in der Gesamtwertung (99 Punkte) Rang drei ein, direkt vor seinem Teamkollegen Pascal Eckhardt (Solingen/86), der diesmal die Plätze elf und acht holte.

"Im Qualifying hatte ich nur sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Platz eins, aber das bedeutete leider nur Startplatz zehn", so Kellner über die enorme Leistungsdichte in der Supersport-Kategorie. Dann stürzte auch noch der vor ihm fahrende Jeremy Mc Williams. Der Waginger musste ausweichen, kämpfte sich dann aber bis zum dritten Rang vor. Im zweiten Durchgang "hatte ich einen etwas zu harten Vorderreifen gewählt, daher konnte ich da nicht um den Sieg mitfahren", berichtet er. Jetzt freut er sich schon auf sein Heimspiel am Salzburgring (3. bis 5. Juli). "Ich bin super motiviert."

Bei den Superbikes war das Team alpha Technik Van Zon BMW (Stephanskirchen) wieder mit einem Trio vertreten. Werner Daemen (Belgien) wurde im ersten Lauf Achter. Bei allmählich abtrocknender Strecke setzte sich Arne Tode (Glauchau/Honda) vor Jörg Teuchert (Hersbruck/Yamaha) und Günter Knobloch (österreich/Ducati) durch. Im zweiten Durchgang machte ein zu überrundender Fahrer einen Fehler, Daemen konnte nicht ausweichen und schied aus. Es gewann Gabor Rizmayer (Ungarn/Suzuki) vor Burns und Roman Stamm (Schweiz/Suzuki), Fünfter wurde Spitzenreiter Teuchert.

Für das Team alpha Technik waren auch Filip Altendorfer (Raubling) und Toni Wirsing (Chemnitz) erfolgreich im Einsatz. Für Filip Altendorfer war es ein Rennwochenende mit Höhen und Tiefen. Drei freie Trainings verliefen hervorragend und die Rundenzeiten deuteten auf einen sehr guten Startplatz hin. Beim letzten Training wollte er noch eine andere Fahrwerksvariante ausprobieren und dabei verlor er das Motorrad in einer sehr schnellen Rechtskurve über das Vorderrad. Außer blauen Flecken ist ihm nichts passiert aber das Motorrad war stark demoliert. "Das Motorrad liegt mir sehr am Herzen. Es tut mir weh, es so zu sehen", so der junge Raublinger. Doch mit zwei elften Rängen zeigte der Superbike-IDM-Neuling bei seinem ersten Rennen mit der BMW auf Regenreifen eine reife Leistung. Beim zweiten Rennen gelang ihm der Start nicht ganz so gut, "mein Hinterrad drehte im Rennen laufend durch". Im Verlauf des Rennens arbeitete sich Altendorfer aber bis zur Zielflagge noch bis auf den elften Platz vor. Mit den beiden elften Plätzen konnte er sein Punktekonto verbessern und liegt in der Meisterschaftstabelle auf dem 14. Platz. Das galt auch für Toni Wirsing (12. und 13.) bei seinem "Heimrennen". In der Gesamtwertung führt Teuchert (172) vor Stefan Nebel (Velbert/KTM/100), Tode (98), Rizmayer (79) und Daemen (76); Altendorfer (31) nimmt Platz 14 ein.

Die 125-ccm-WM-Piloten, die am Ring gastierten, nahmen am "normalen" IDM-Lauf der 125-ccm-Klasse teil. Der Trainingsschnellste, Stefan Bradl (Zahling), stürzte und zog sich einen Kapselriss an Daumen und Handgelenk der rechten Hand zu. Dafür holte sich sein WM-Konkurrent Jonas Folger aus Schwindegg den Sieg vor GP-Pilot Jakub Kornfeil (Tschechien). Dritter wurde IDM-Spitzenreiter Marcel Schrötter (Pflugdorf), der damit die vollen 25 IDM-Punkte kassierte. Pech hatte Luca Grünwald aus Waldkraiburg. Der 14-Jährige ging als Zwölfter an den Start, und "ich hatte schon einige Plätze gutgemacht, dann ist mir ein Konkurrent direkt vors Vorderrad gefahren". Nach seinem Sturz fuhr er weiter, "aber ich hatte keine Vorderbremse mehr. Ich bin noch zwei Runden mitgerollt, aber letztlich wurde es zu gefährlich." Grünwalds Pech: Wenig später wurde das Rennen abgebrochen da er schon ausgestiegen war, durfte er beim Neustart nicht mehr mitmischen. Der Waldkraiburger, der schon einen Podestplatz in seiner Bilanz 2009 hat, ist jetzt IDM-Elfter, "aber bis zu Platz sechs sind es nur drei Punkte. Da ist noch was drin", hofft er. Auf sein "Heimrennen" am Salzburgring freut er sich: "Letztes Jahr lief es ab dem Salzburgring besser, am Ring bin ich als Neuling Siebter geworden. Außerdem mag ich die Strecke sehr."

Im ADAC Junior-Cup behielt Michael Ecklmaier (Gars/Inn) nach Rang 14 die Gesamtführung.

Im Yamaha R6-Dunlop-Cup war der Obinger Markus Reiterberger nach seiner Verletzungspause wieder dabei. Er wurde Zwölfter des ersten Durchgangs, am zweiten Tag gab es "nur" Rang 28. Reiterberger: "Ich hatte die ganze Zeit über Fahrwerksprobleme. Aber man hat natürlich auch gemerkt, dass ich fünf Wochen Verletzungspause hatte. Die anderen haben da einfach einen Schritt nach vorn gemacht, ich bin stehengeblieben."

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