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Halbfinale: Wasserburg zuversichtlich

Wasserburg - Zuversichtlich gehen die Basketball-Damen des TSV Wasserburg in das Halbfinale. Wann das spannende Spiel zu sehen ist, lesen Sie hier.

Der TSV Wasserburg geht voller Zuversicht ins zweite Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Am Freitag, 16. April, 20.30 Uhr, kann der Vizemeister mit einem Sieg bei den Eisvögeln Freiburg erneut das Finale erreichen, es wäre das achte Mal in Serie. Nach dem schwer erkämpften 72:60-Sieg in Spiel eines der Best-of-three-Serie muss sich der Vizemeister aber auf erbitterte Gegenwehr des Vorrundendritten gefasst machen.

„Freiburg wird uns nichts schenken, die Mannschaft hat Charakter und glaubt an ihre Chance. Wir müssen von Anfang an hellwach sein und das Match kontrollieren. Wenn Freiburg erst mal einen komfortablen Vorsprung hat, wird es wahnsinnig schwer“, warnt Trainer Hans Brei.

Von seinen Spielerinnen fordert er eine noch körperbetontere Spielweise als am vergangenen Sonntag. Vor allem die 18 Rebounds von Jahzinga Tracey waren Brei ein Dorn im Auge. Viele davon bekam sie zu einfach, keine Wasserburgerin war zum Rebound bereit, „da muss besser gearbeitet werden“.

Der Coach rechnet zudem mit einer Glanzvorstellung von Sarah Hayes, der zweiten US-Amerikanerin im Eisvögel-Dress. Sie hatte im ersten Spiel einen schlechten Tag erwischt und blieb mit vier Punkten weit unter ihren Durchschnitt (14,2). „Sie wird hochmotiviert sein und beweisen wollen, dass das nur ein Ausrutscher war“, meint Brei. In seinem Team konnte er sich am Sonntag einmal mehr auf Ashley Hayes und Doro Richter verlassen.

Auf letztere kommt eventuell noch mehr Verantwortung zu, denn Svenja Brunckhorst liegt mit einer Magen-Darm-Grippe flach. Sie will natürlich spielen, wenn es irgendwie geht, aber topfit und gut bei Kräften wird die 18-jährige sicher nicht sein. Als Alternative ließ Brei im Training die erfahrene Richter den Aufbau dirigieren.

„Sie kann das, aber dann fehlt sie uns auf dem Flügel. Wir werden sehen, wie das Spiel läuft“, hält sich Brei alle Optionen offen. Sehr positiv ist die Entwicklung bei Katharina Kühn, deren rechter Fuß weiter schmerzfrei ist. Ihre Präsenz unter dem Korb ist vor allem beim Rebound beinahe nicht zu ersetzen.

In Freiburg muss sich Wasserburg wie schon in Herne auf andere Spielfeldmaße einstellen. Die Drei-Punkte-Linie ist 6,75 Meter statt wie in Wasserburg 6,25 Meter vom Korb entfernt. Die Ligaführung hat es den Vereinen in dieser Saison freigestellt, auf welche Linie sie spielen.

Freiburg bevorzugt die FIBA-Regelung, die kommende Saison verpflichtend wird. „Wir dürfen uns davon nicht verwirren lassen, sondern müssen hinten sehr aggressiv verteidigen, die Freiburger Angriffe gut lesen und dürfen keine leichten Punkte abgeben.“ In der Offensive setzt der Coach auf die Cleverness und Abgeklärtheit seiner Truppe, die sich schon im Hinspiel kaum von der ebenso aggressiven Freiburger Defensive hat beeindrucken lassen.

„Nervenstärke und Willenskraft“ werden nach Meinung des Coaches über Sieg und Niederlage entscheiden. „In Spiel eins waren wir da überlegen, wir müssen es aber noch einmal bringen, um unser Ziel zu erreichen.“ Falls das am Freitag noch nicht der Fall sein sollte, kommt es am Sonntag, 16.30 Uhr, zum großen Showdown in der Badria-Halle.

Pressemeldung TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © ALTSCHUH

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