SBR gewinnt Auftaktspiel in der Bayernliga

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Grund zum Jubeln hatte der SB DJK Rosenheim bei seiner Heimpremiere in der Fußball-Bayernliga.

Rosenheim - Zwei Standards - zwei frühe Tore. Diese Bilanz war der Grundstein zum 3:1-Erfolg des Sportbund Rosenheim im ersten Bayernliga-Spiel gegen den TSV Großbardorf.

Manuel Ring hatte zweimal vorbereitet, zunächst köpfte Robert Rakaric einen Eckball ein, dann verlängerte Matthias Poschauko eine Freistoßflanke per Kopf.


Großbardorf kam dann besser ins Spiel und durch Pascal Stahl mit einer herrlichen Direktabnahme zum Anschluss, doch Ring selbst traf nach einer Hereingabe von Michael Tot zum 3:1 kurz vor der Pause. Im zweiten Durchgang konnten die Gäste nicht mehr den Druck aufbauen, um den SBR-Sieg zu gefährden – die Rosenheimer hatten bei Pfostentreffern von Rakaric und Ring noch die Gelegenheit für einen höheren Sieg.

Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf

Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf © Ziegler
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf © Ziegler
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf © Ziegler
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf
Sportbund Rosenheim gegen TSV Großbardorf © Ziegler

Das Spiel begann übrigens mit 40 Minuten Verspätung, da sowohl das Schiedsrichtergespann als auch die Gäste aus Großbardorf im Verkehrsstau auf der Autobahn steckten und erst spät in Rosenheim ankamen. "Das kann ich aber nicht als Ausrede für die ersten beiden Gegentore gelten lassen", so Großbardorfs Trainer Hans-Jürgen Ragati, der sich über das Verhalten seines Teams bei den Standards der Hausherren ärgerte: "Da hat einfach die Zuordnung überhaupt nicht gepasst." Als Knackpunkt sah er zudem das dritte SBR-Tor kurz vor der Pause, bei dem er ein Foulspiel von Angreifer Rakaric sah, in dessen Folge Ring an den Ball kam. "Wir hatten uns das sicher anders vorgestellt", meinte Ragati.

SBR-Coach Walter Werner war glücklich darüber, dass sein Team durch Standards in die Erfolgsspur kam: "Wir haben das im Training geübt. Die Kleinigkeiten müssen passen, denn auf die kommt es in solchen Spielen an." Einziger Kritikpunkt des Rosenheimer Trainers waren 20 Minuten in der ersten Hälfte "in der ich mir mehr Ballbesitz von meiner Mannschaft gewünscht hätte". Mit der zweiten Hälfte war er wieder zufrieden: "Wir haben nichts mehr anbrennen lassen und sind dann ungefährdet zum Sieg gekommen."

Spielstatistik:

SB/DJK Rosenheim: Vockensperger, Ishii, Spreitzer, Sollinger, Maric, Eyrainer, Poschauko, Ring, Tot (ab. 72. Kaya), Börtschök (ab 87. Schlosser), Rakaric (ab 76. Memisevic).

TSV Großbardorf: Freisinger, Lurz, Heilmann, Orf, Götzfried (ab 76. Dinudis), Piecha (64. Schmidt), Zang (ab 64. Schönweißner), Leicht, Hirn, Rieß, Stahl (ab 70. Heim).

Schiedsrichter: Albert (TB Johannis 1888 Nürnberg).

Zuschauer: 260.

Tore: 1:0 (8.) Rakaric, 2:0 (12.) Poschauko, 2:1 (37.) Stahl, 3:1 (44.) Ring.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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