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Wasserski-Europameisterschaften in Weert

Gefahren wie ein Uhrwerk: Kiefersfeldenerin Jana Meier mit der besten Leistung ihres Lebens

Tierische Begleiter: Jana Meier vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim auf dem Weg zu Slalom-Silber.
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Tierische Begleiter: Jana Meier vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim auf dem Weg zu Slalom-Silber.

Mit jede Menge Selbstvertrauen ist Jana Meier vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim die Wasserski-EM in Weert angegangen. Ihre Form bestätigte sie mit der besten Leistung ihres Lebens.

Weert – Bei den Wasserski-Europameisterschaften im holländischen Weert hat sich Jana Meier vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim ihre erste große internationale Medaille gesichert. Im Finale unterlag die 24-Jährige nur knapp um eine Boje der amtierenden Weltmeisterin Bianca Schall aus Österreich. In der Teamwertung konnte die neuformierte Mannschaft mit vielen jungen Läufern punkten und sicherte sich überraschend die Goldmedaille. Jana Meier kehrte somit mit zwei Medaillen zurück an den Hödenauer See.

„Ich bin überglücklich“

Mächtig stolz bei der Siegerehrung: Einzel-Vize-Europameisterin Jana Meier.

„Für die Slalommedaille habe ich hart trainiert und in den letzten Wochen alles gegeben. Ich bin überglücklich, dass es nun Silber geworden ist. Es ist mein bestes Resultat mit der besten Leistung, die ich jemals gefahren bin“, so Meier. Bereits im inoffiziellen Training zeichnete sich ab, dass die in Lemgo geborene Meier top in Form ist. Allerdings hatte sie etwas Mühe, sich auf die schwierige Anlage in Weert einzustellen. Jedoch: „Von Tag zu Tag wurde es besser und mein Selbstvertrauen stieg stetig.“

Im Vorlauf allerdings rief Meier nicht ihre beste Leistung ab und landete auf dem vierten Platz. Vor ihr lagen die beiden Österreicherinnen Bianca und Nadine Schall sowie die Slowakin Karin Borikova. „Meine Mentorin und Vereinskameradin Jana Wittenbrock hat mich bekräftigt, dass es nun im Finale keine Ausreden mehr gebe und ich einfach Vollgas fahren solle. Dies habe ich mir dann fest vorgenommen und wollte die anderen Läufer, die aufgrund ihrer Platzierung im Vorlauf nach mir starteten, unter Druck setzen.“ Diese Taktik ging auf.

Leistung wie ein Uhrwerk

Meier startete an der 14-Meter-Leine und durchfuhr die ersten drei Leinen wie ein Uhrwerk. Sie stand sicher und voller Selbstvertrauen auf dem Ski. Im Finale kamen dann insgesamt fünf Frauen zur Elf-Meter-Leine. Meier legte mit sechs Bojen einen perfekten Lauf vor. Nadine Schall und Karin Borikova konnten die Leine ebensowenig durchfahren wie Meiers Teamkollegin Laura Hillenbrand – somit war Silber bereits sicher.

Meier konzentrierte sich auf die Einfahrt an der extrem kurzen 10,75-Meter-Leine und konnte insgesamt 2,5 Bojen an dieser erreichen. Die amtierende Weltmeister Bianca Schall umfuhr souverän 3,5 Bojen und konnte somit den Titel erringen. Jana Meier ist hingegen die nächste Kiefersfeldener Läuferin, die bei internationalen Bewerben eine Medaille erreicht. Die Goldmedaille im Team rundete die starke Leistung ab.

re

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