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Kathrein-Rennteam bei Ralley-WM im Pech

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Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser wurden bestes deutsches Team.

Rosenheim/Trier - Die Rallye-Weltmeisterschaft gastierte zur neunten Entscheidung in Deutschland. Auch das Rosenheimer Kathrein-Renn- und Rallye-Team war mit dabei.

Die Rallye-Weltmeisterschaft gastierte zur neunten Entscheidung in Deutschland. Die weltbesten Piloten und viele weitere Teams kamen nach Trier zur ADAC-Rallye Deutschland. Die Teilnahme des Rosenheimer Kathrein-Renn- und Rallye-Teams bei der schwersten Asphalt-Rallye in der WM gehört seit zehn Jahren zum absoluten Saison-Highlight.

Der Surheimer Mitsubishi Pilot Hermann Gaßner und seine Beifahrerin Karin Thannhäuser (Ufering) durchlebten in diesen Tagen Höhen und Tiefen, gepaart mit Enttäuschung und Faszination.

Nach über 1100 km und 15 Wertungsprüfungen (WP) über knapp 400 Kilometer fuhren Gaßner/Thannhäuser bei der ADAC-Rallye Deutschland als bestes deutsches Team über die Zielrampe an der Porta Nigra in Trier.

Die erste Etappe begann bei strahlendem Sonnenschein. Drei Prüfungen durch die Weinberge direkt an der Mosel mussten zweimal absolviert werden. Für das Kathrein-Renn- und Rallye- Team kam der erste Schreck nach wenigen Kilometern. Die Bremswirkung am Mitsubishi war plötzlich fast null - fatal bei den schmalen und doch sehr schnellen Wegen durch die Weinberge. Vorsichtig manövrierte Gaßner das Auto bis ins Ziel. "Zwischen Federbein und Bremsscheibe hatte sich ein Stein geklemmt und die Bremsleitung beschädigt", kommentierte Gaßner, "das hat uns rund fünf Minuten gekostet und wir waren am Ende des Feldes auf dem 67. Platz." Neu motiviert machten sich Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser auf den Weg zum zweiten Durchgang. Trotz einer defekten Zündkerze fuhr das Team bereits wieder auf Rang 36 vor.

Tags darauf hingen dicke Wolken am Himmel, die "Wetterfrösche" meldeten jedoch Besserung. So fuhren Gaßner/Thannhäuser mit den entsprechenden Reifen für trockene Bedingungen los. Dann fing es plötzlich doch noch an zu regnen. Mit noch größerer Umsicht und Aufmerksamkeit steuerte Hermann Gaßner das Auto über die Strecke, aber der Zeitverlust war sehr ärgerlich. Mit Regenreifen lief es besser, danach gelang die bisher zweitschnellste Zeit in der Division. Gaßner/Thannhäuser lagen mittlerweile auf dem 29. Gesamtrang. Im zweiten Durchgang holte sich das Team die erste Divisions-Bestzeit und fuhr fortan im Spitzenfeld der PWRC-Piloten (Produktionswagen-Weltmeisterschaft) mit. Den zweiten Tag beendeten Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser auf dem 23. Gesamtrang. In der Division standen sie schon auf dem vierten Platz.

Der Start in den dritten und letzten Tag gelang trotz Regen perfekt: Mit einer erneuten Divisions-Bestzeit lag das Kathrein-Renn- und Rallye-Team jetzt auf dem dritten Platz in der PWRC-Wertung.

Doch der Traum von einem Podiumsplatz platze auf der vorletzten Prüfung. Nach der halben Distanz machte ein Reifenschaden alle Hoffnungen zunichte. Niedergeschlagen und enttäuscht fuhren Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser nach Trier zurück, wo eigentlich das letzte Highlight auf Teams und Zuschauer wartete: drei Runden um das Weltkulturerbe Porta Nigra. "Es ist eine traumhafte Kulisse und ein unglaubliches Flair, durch die Porta Nigra über die Zielrampe zu fahren", waren sich Gaßner/Thannhäuser einig, "wir sind glücklich, nach dieser harten Rallye überhaupt im Ziel zu sein."

re/Oberbayerisches Volksblatt

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