Gaßner und Thannhäuser werden Gesamtsieger

OVB
+
Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser siegten im Saarland.

Rosenheim/Surheim - Was für ein Finale: Die 41. Mit sieben von 13 möglichen Bestzeiten holten sich Hermann Gaßner und seine Beifahrerin Karin Thannhäuser den Gesamtsieg.

Die 41. ADAC Saarland Rallye war Gastgeber zum letzten Lauf der diesjährigen Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM).


Der Gesamtsieg von Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser brachte für das Rosenheimer Kathrein-Renn- und Rallye-Team die entscheidenden Punkte für zweiten Platz in der Meisterschaft 2011, denn die Titelvergabe hatten Sandro Wallenwein und Marcus Poschner schon vor dem Finallauf für sich entscheiden können.

Der Lokschuppen in Dillingen war mit dem Rallyezentrum und Serviceplatz wiederum Dreh- und Angelpunkt für Teams und Fans. Nach dem Showstart in der Innenstadt von Lebach standen die ersten vier Prüfungen auf dem Programm. Die frisch gebackenen Meister Wallenwein/Poschner (Subaru) waren immer eine Nasenlänge schneller als Gaßner/Thannhäuser und gingen mit einem Vorsprung von 8,6 Sekunden in die Übernachtungspause.


Im Fight um den Gesamtsieg konterte Herman Gaßner mit einem fulminanten Angriff auf der ersten WPs (Wertungsprüfung) am Samstagmorgen und übernahm die Führung. Eine weitere Bestzeit folgte, danach kam der Konter von Sandro Wallenwein. Im Anschluss führte die Route zurück in den Servicepark nach Dillingen, wo die Mechaniker knapp 20 Minuten für einen kurzen Check hatten. Kurz darauf war eine erste Vorentscheidung gefallen: Wegen technischen Problemen überzog Wallenwein die Servicezeit und kassierte 70 Strafsekunden.

"Jetzt braucht der Gaßner nur noch ins Ziel fahren", dachten sich manche und wurden eines Besseren belehrt. Hermann Gaßner ließ nicht nach und fuhr auf den restlichen sechs WP's fünf Bestzeiten. "Ich wollte nicht wegen Sandros Strafzeit gewinnen und bin daher doch noch recht zügig gefahren", erklärte Hermann Gaßner im Ziel. Beim Zieleinlauf in Dillingen siegten der Surheimer Mitsubishi-Pilot und seine Beifahrerin mit einem Vorsprung von 1:27,1 Minuten.

"So macht ein Finale richtig Spaß", freute sich Hermann Gaßner, "wir haben in diesem Jahr drei von sieben Tageswertungen gewinnen können, mit 27 die meisten Bestzeiten in dieser DRM-Saison gefahren und schlussendlich auch noch den zweiten Rang erkämpft. Das motiviert jetzt schon für die Saison 2012."

re/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare